Ziele im Leben

12 Dez

Jetzt kommt wieder die Zeit für Vor- und Rückschauen. Auch überlegen sich nun speziell auch viele Blogbesitzer – wohin die Reise nächstes Jahr gehen soll, welche Pläne man hat und wie sich der Blog weiterentwickeln sollte.

Das ist auch sicher gut so, doch wenn ich mir meine Pläne vom letzten Jahr (ja diese hatten wir tatsächlich mal aufgeschrieben) anschaue, dann muss ich ehrlich zugeben, dass nur ein Bruchteil umgesetzt wurde. Nicht, weil sie zu hoch gegriffen waren oder nicht umsetzbar. Nein sie wurden aus anderen Gründen nicht umgesetzt. Weil sich einfach das Leben verändert hat und andere Dinge wichtiger wurden. So kann ich zum Beispiel immer noch kein PHP oder Java Script. Und ehrlich bis jetzt brauchte ich das auch nicht.

Gut demnächst kommt eine Frage diesbezüglich auf mich zu, doch hier werde ich einfach mal jemanden Fragen, der sich wirklich damit auskennt. Auch habe ich nicht alle Projekte so verwirklicht, wie ich dachte. Es fehlte schlicht und ergreifend die Zeit dafür. Stattdessen habe ich hier einen netten kleinen Blog auf die Beine gestellt, der sich langsam seinen Platz in der Blogosphäre erkämpft und ich habe Trampelpfade ein wenig aufgebaut. Dort waren auch einige Umstrukturierungen nötig und diese sind nun auch alle vollzogen. Auch andere Umstrukturierungen standen ins Haus, die alle gemeistert wurden aber eben auch Zeit gekostet haben. Hier habe ich aber auch viel gelernt – halt nur kein PHP :-)

Nun nähert sich wieder das Jahresende und ich überlege, welche Ziele ich nächsts Jahr verfolgen möchte. Nun gut, hier plane ich schon ganz fleißig an der neuen Aktion, die pünktlich zum EM-Jahr startet und bei Trampelpfade laufen 2 längerfristige Projekte. Dort werde ich auch mehr mein Hobby das Lesen einfließen lassen. Hier wird es weiter auch um Fotografie gehen, denn Fotos im Web sind wichtig, doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Ganz richtig – selbst machen. Im Januar habe ich einen Fotokurs und auf meinem Schreibtisch liegt ein Buch zur Fotografie. Also wird das sicher wieder kommen. Ob ich wieder beim 12/2012 von Jana mitmachen werde, weiß ich  noch nicht so genau – ich bin hier noch auf Motivsuche. Häuser verändern sich leider nicht zu sehr im Jahresverlauf und Markantes Grünzeug haben wir hier nicht – Wasserburg steht eher auf die Masse ;-)

Mal schauen, schön wäre es nämlich schon. Ansonsten mache ich eben etwas Eigenes – Ideen werden gerne angenommen :-)

Was gibt es sonst für Ziele?

Ich werde mich dieses Jahr zurückhalten. Fotografie, ein paar Aktionen und Buchwichteln, was sich doch sehr erfreulich und recht groß entwickelt hat, aber auch Zeit kostet. Ansonsten möchte ich mich nächstes Jahr auch einfach mal treiben lassen. Vom Leben treiben lassen. Das ist auch eine Lektion, die nicht einfach zu erlernen ist, denn oft möchte man doch eine Richtung vorgeben. Im Moment wird mir eine Richtung vorgegeben und mir ist ganz klar, dass ich diese Richtung auch einschlagen muss, egal ob ich mag oder nicht. Nur leider mag ich nicht und verwende unnötige Kraft mich dagegen zu stemmen. Damit sollte ich wohl besser aufhören und das beste aus dieser Strecke machen.

Das wird mein Hauptziel sein für nächstes Jahr – auf Veränderungen eingehen, sie annehmen und das Beste daraus machen.

Wie ist es bei Euch so? Ziele, Pläne, Wünsche für nächstes Jahr?

6 Responses

  1. Iris sagt:

    Ich gehöre inzwischen glaube ich zu den Leuten, die das Stecken großartiger Ziele aufgegeben haben, weil ich schon zu oft die Erfahrung gemacht habe, dass sich zu wenig umsetzen ließ. Außerdem habe ich bei meinen Wünschen und Zielen bisher immer sozusagen für andere -insbesondere meine Kinder- mitgedacht und -gewünscht. Das werde ich wohl speziell für mein jüngeres Kind auch immer noch tun. Im Grunde habe ich mir jedoch vorgenommen, das langsam aber sicher zugunsten meines wirklich eigenen Lebens einzustellen. Das heißt ja nicht, dass mir alle anderen und meine Kinder jetzt egal sind und ich völlig auf den Egotrip gehen werde. Ich habe mir aber tatsächlich vorgenommen, vermehrt etwas für mich und mein Leben zu tun. Wie das genau aussehen soll, weiß ich noch nicht. Es sind keine konkreten Dinge, die mir da vorschweben, sondern einfach nur das Gefühl, dass ich in Zukunft mehr auf mich und mein Wohlergehen achten möchte und andere sich nicht vor mich stellen sollen.

    Merke grad, dass das schwierig ist zu erklären, wenn ich nicht total egoistisch rüberkommen möchte. Aber das Risiko gehe ich jetzt mal ein, denn ich weiß, es bleibt genug für andere, die mir wichtig sind, wenn ich mit mir selbst fertig bin. Insofern also keine konkreten Ziele, sondern ein Verändern der allgemeinen Lebenseinstellung.

    • Mella sagt:

      Ich weiß genau was Du meinst. Wie wahrscheinlich viele Mütter auch. Es ist einfach so, dass man selbst nicht mehr nur zurückstecken möchte, sondern genauso Ansprüche auf sich selbst hat, wie die Familie auch.
      Ich merke allerdings auch, dass ich hier mehr für mich tun muss, damit ich mich nicht selbst aufgebe und seitdem ich mir einige Freiheiten nehme, geht es mir auf jeden Fall besser. Dies ist allerdings auch wirklich erst durch das Internat möglich, da ich vorher zu sehr eingespannt war.
      Für die Kinder mitwünschen ist nie ganz verkehrt, doch irgendwann sollten sie eigene Ziele und Wünsche haben.

  2. Susanne K. sagt:

    Eben! Kinder werden auch irgenwann erwachsen und müssen ihre eigenen Wünsche haben, die sie verfolgen können – alleine! Wie wir es auch tun.

    Aber vielleicht ist es auch schön, mal nicht so viel Ziele zu haben, sondern sich in Ruhe mit wenigen auseinandersetzen zu können und es so zu machen wie man es tun will: (klingt wahrscheinlich pathetisch aber mir fällt nichts anderes ein) qualitativ hochwertig!

    Ich denke, es liegt an unserer Gesellschaft, dass immer dann, wenn man sagt, dass man mal was für sich tun wollle wird man gleich schief angesehen. Denn es gibt ja entweder die Aufopferer (ohne Rücksicht auf das eigene Wohlergehen) und die Anspruchsvollen (ohne Rücksicht auf das Wohlergehen anderer).

    Vor allem bei Mütter! Auch wenn ich in der Arbeit immer mehr mit Druck konfrontiert werde, habe ich doch immerhin die positive Reaktion von Kunden, die meine Bemühungen zu schätzen wissen oder auch ein paar Chefs sehen Einsatz und LOBEN – ja, glaubt es oder nicht, aber so was kommt vor. Mütter sind da glaube ich nicht so glücklich dran. Natürlich – manchmal denke ich mir auch, ich würde jetzt auch lieber im Kaffee sitzen anstatt im Büro, aber ich gehe dann halt irgendwann heim.

    (Ich hoffe ich komme jetzt nicht zu schleimig rüber?)
    Aber ich muss sagen: Auch als Mutter, muss man auf sich selber schauen! Denn leider, die Kinder sind zu klein und der Mann- nun ja, ist eben ein Mann (und das meine ich nicht negativ, aber das Kümmergen gibt es bei Männern recht selten, oder aber man muss es ihm sagen und manchmal möchte Frau halt auch dass er es einfach merkt:wink: )
    So lange Rede kurzer Sinn: eine kluge Freundin hat mir mal gesagt dass man nicht immer nett sein muss undd auch mal auf sich selber schauen soll!!! Vielleicht kann ich es ihr zurücksagen

  3. Iris sagt:

    Hach, schöööööööönnnnn! Danke, fühl mich verstanden :happy:

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