Zeitmanagement – ein Thema für sich

04 Mai

WebmasterfridayBeim diesmaligen Webmaster-Friday geht es um ein Thema, welches ich mittlerweile echt gut im Griff habe. Zumindest meistens:

Zeitmanagement

Struktur ist die halbe Miete

So könnte man meinen Ansatz auch sehen. Und zwar gibt es bei mir jeden Tag ein oder zwei besondere Aufgaben. Im Privaten genauso wie im Geschäftlichen. Diese werden vorzugsweise auch immer an diesen Tagen erledigt. Wie etwa mein Sportprogram. Dieses findet immer Montags, Dienstags und Donnerstags statt. Mittwochs hat der Große immer lange Schule und ich habe daher viel Ruhe und Zeit – also ist dies mein „Arbeitstag“ an dem ich richtig reinklotzen kann.

So habe ich wirklich irgendwann mal angefangen mir einen Stundenplan zu malen. Unterteilt in den Privaten Bereich und für jeden meiner Geschäftsbereiche auch ein Fach. Das sieht dann ungefähr so aus:

Oben stehen die Wochentage

an der Seite:

Sport

Nachsitzen

Trampelpfade

Buchkritik

und und und

An den Tagen, an denen ich Sport eingeschrieben habe und bei denen die Pflichttermine der Kinder stehen, bei denen ich anwesend sein muss, kann ich naturgemäß nicht soooo viel arbeiten. Also stehen hier Aufgaben wie etwa Blogparade, Rezension etc. drin. Am Freitag steht bei nachsitzen logischerweise Webmasterfriday drin etc.

Zeitangaben gibt es übrigens keine. Das muss man im Gefühl haben, wie lange etwas braucht und wie viel Luft vorhanden ist.

Vereinfachte Struktur

Nachdem ich eine Weile mit einem allgemeinen Stundenplan gearbeitet habe und mir die Struktur ins Blut übergegangen ist, habe ich den Stundenplan schön aufgehängt und schaue ihn kaum noch an, dafür gibt es eine „Wochenliste“

Auf dieser Wochenliste stehen Stichworte, was diese Woche so anfällt. Also z.B.

Webmasterfriday, Rezension in Buchkritik, EM-Abseits, positiv gedacht etc.

Vorteil dieser Liste ist, dass ich hier flexibler reagieren kann. Also wenn eine neue Aufgabe dazukommt, wie etwa ein Werbeprogramm suchen oder der Hinweis, dass ich noch den WordPress-Umzug nach der einfacheren Methode schreiben muss, kann dies ganz einfach dazu gekritzelt werden.

So schaffe ich es, dass ich viele viele Bereiche unter einen Hut bekomme und sehr viel Arbeit erledigen kann und mir nur selten etwas auskommt. Die Tage behalte ich logischerweise auch bei der Liste bei, doch diese sind nicht mehr nötig, da mir diese Struktur ja schon in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Erfahrungen

Ich praktiziere dies bereits seit ein paar Jahren so, aber erst seit etwa einem Jahr in dieser Form. Bei mir ist das so gewachsen, aus dem Leben einer Mutter heraus. Die zwei Kinder unter einen Hut bringen muss, die Selbständigkeit aufbauen, den Haushalt und auch noch ein paar Minuten für sich braucht. Dazu die ganzen Projekte etc. Dabei haben sich zwischenzeitlich immer wieder die Stundenpläne geändert und auch mein Sportprogramm hat sich verändert und angepasst. Auch wurden es mit der Zeit immer mehr Blogs. Doch dann wurde einfach der „Stundenplan“ ein wenig überarbeitet und ein paar Sachen verschoben und dann hat es gleich wieder gepasst.

Ach ja noch was zum Typus:

Ich bin Schütze und eigentlich ein sehr spontaner Mensch – zumindest war ich das mal. Ich habe mich angepasst, vor allem dadurch, dass ich Mutter bin. Je älter die Kinder werden und je besser ich dieses Management im Griff habe – desto spontaner werde ich wieder. Das merke ich momentan recht stark wieder. Also die Ausrede „da kann ich nicht mehr Spontan sein“ gilt nicht, denn ihr sollt den Tag ja nicht vollstopfen, sondern Euch genau überlegen, was man wann am sinnvollsten macht, damit man eben an einem Tag nicht total unter geht. Social Media, ist etwa auch ein Punkt, den man aufführen könnte……

Fazit

Die Struktur ist sehr wichtig, wichtig ist aber auch, dass man alle Bereiche gut zusammenfasst. Also Privat nicht nur Privat nennt, sondern hier vielleicht auch noch ein wenig unterscheidet. Wenn man dann zu viele Aktivitäten am Tag hat und diese dann auch mal so vor Augen sieht, was man da so alles vorhat, ist man auch eher bereit sich von unnötigen „Firlefanz“ zu trennen.

Insgesamt hoffe ich Euch damit geholfen zu haben, denn auch wenn mein Tag nun stark strukturiert verläuft, schaffe ich doch eine Menge weg und Samstags und Sonntags habe ich immer frei und auch ansonsten konnte ich mir so Freiräume schaffen und trotzdem meine Arbeit erledigen. Ich hoffe Euch gelingt es auch!

10 Responses

  1. Funkelfaden sagt:

    Solche Pläne kenne ich auch, aber sich dann auch noch an Zeitpläne zu halten ist für mich irgendwie ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn ich lese, wie andere ihre Zeit managen, habe ich immer ziemlichen Respekt und frage mich, ob ich das wohl irgendwann auch schaffe ;)

    Liebe Grüße

    • Mella sagt:

      Uhrzeiten kommen ja bei mir nicht vor, aus Absicht. Manchmal braucht ein Beitrag halt länger als gedacht, und manchmal kommt auch was dazwischen oder es flutscht nur so. Daher bin ich hier sehr flexibel eingestellt.
      Jedoch weiß ich ja schon im Voraus, dass z.B. Rezensionen immer relativ schnell gehen (weil schon vorgeschrieben *ggg*) und ich veröffentliche sie deshalb immer dann, wenn an dem Tag sowieso schon viel los ist und am Mittwoch, wo ich recht viel Ruhe habe, dann kommen eher schwierigere Themen dran. Wenn ich hingegen sehe, dass manche wirklich 5 Minuten dafür und 10 Minuten für jenes rechnen – ich glaube ich würde verrückt werden

  2. […] vorhat, ist man auch eher bereit sich von unnötigen “Firlefanz” zu trennen.” (Quelle: http://www.nachsitzen.org/zeitmanagement-ein-thema-fur-sich/) “Und dennoch arbeite ich dann wenn ich gerade merke, dass ich gerade körperlich und geistig […]

  3. Sylvia sagt:

    Ich arbeite zwar auch mit Zeitplänen, aber diese sind nicht wochentagsbezogen.

    Versammlungstermine lege ich am Jahresanfang grob fest, um ein Raster zu haben, tausche aber, wenn es nötig ist. Darüber hinaus habe ich noch ein paar feste Termine im Jahr (Minijobzentralmeldungen, Umsatzsteuer, privat: Arzttermine, Geburtstage und die ganzen Schulveranstaltungen, die rechtzeitig feststehen), ansonsten aber plane ich meistens am Wochenende einfach nur die nächste Woche.

    Bei mir kommt sowohl privat (weil: drei „spezielle“ Kinder) als auch beruflich ganz oft unvorhergesehenes dazwischen, deshalb scheitert ein fester Rahmen zwangsläufig. Leider, denn ich finde, ein Zeitplan ist eine große Hilfe.

  4. Iris sagt:

    Ich bin nicht so sehr ein Fan von Inhaltsplänen, sondern eher schon von Zeitplänen. Mache diese aber auch nur, wenn ich das Gefühl habe, es ist grad mal alles etwas viel auf einmal, das schaffe ich alles nicht, was immer mal wieder vorkommt. Dann mache ich to-do-Listen ohne feste Reihenfolge, aber für jedes Ding mit einem ziemlich großzügig bemessenen Zeitbudget. Das zeigt mir dann meistens, dass es gar nicht soooo viel ist und das arbeite ich dann ab, wobei ich eigentlich auch keine feste Reihenfolge habe. Mich motiviert es aber unglaublich, wenn ich Sachen dann einfach streichen kann, weil sie erledigt sind. es zeigt mir, dass ich vorankomme. Und da meine Zeitrahmen meistens sehr großzügig sind, bin ich oft viel schneller durch, als geplant, was mich dann auch freut. OK, ist ein bisschen Selbstbetrug, aber hilft mir sehr auf die Sprünge.

  5. Mel sagt:

    Ich bin für mich immernoch auf d Suche, Zeite kann ich kaum einhalten, weil ich ständig flexibelsein muss, da unserer Sohn noch recht klein ist. Trotzdem habe ich aich grobe Pläne, eher Fresszettel die mir sagen was heute noch ansteht wenn es die Zeit zulässt. Daas klappt inso fern gut, dass ich mir da meine Prios rauspicken und das was nicht geklappt hat mit in den nächsten Tag nehme. Es funktioniert und so ist täglih was zu tun, besser geplant wäre es mir jedoch trotzdem lieber.

    LG Mel

  6. Sabienes sagt:

    Ich stimme der Iris zu: Das Streichen von erledigten Aufgaben ist das Beste überhaupt.
    Dennoch hinke ich meiner ToDo-Liste meilenweit hinterher und das frustriert mich unsagbar.
    Denn: es kommt immer anders, als man denkt!

    LG
    Sabienes

    • Mella sagt:

      Ja, deswegen mag ich nun meine Wochenliste so gerne – jedes mal das Streichen – herrlich!
      Damit ich mich eben nicht überfordere, habe ich mir anfänglich einen „Stundenplan“ gebastelt, bevor ich eben auf die Liste umgestiegen bin. Dabei hat der Stundenplan übrigens nur was mit der Optik zu tun und nichts mit Zeitplanung. Doch da habe ich eben erst so richtig gesehen, was ich an den einzelnen Tagen vorhabe und an manchen ist mir Angst und Bange geworden, daher konnte ich so gut entzerren.

  7. Ja, genau. Strukturen machen einem das Leben leichter. Vor allem, wenn sie logisch sind und einfach zu begreifen. Und hey, es gibt außer Arbeit und Aufgaben ncoh anderen Sachen am Tag, die wichtig sind. Leider kommen die für die meisten Menschen viel zu kurz: Entspannen und Schlafen!! Nur wenn man ausgeruht ist, kann man produktiv und konzentriert arbeiten.

    Gruß aus Hildesheim
    Christoph Teege
    http://www.teege-training.de

    • Mella sagt:

      Interessanten Aspekt hast Du aufgeführt. Und ich muss ehrlich gestehen, dass in meinem Stundenplan auch wirklich „Auszeit“ drin stand. Denn das ist mindestens genauso wichtig – ohne leere Akkus nichts los

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