Wie wichtig sind (WordPress) Updates

27 Jul

WebmasterfridayUpdates – ein leidiges Thema, mit dem sich heute der Webmasterfriday beschäftigt.  Zwar zielt die Frage eigentlich genau auf WordPress und deren Plugin ab, doch ich möchte in meinem Beitrag auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Denn wir kennen ja nicht nur WordPress. Doch fange ich gleich mal mit diesem wichtigem CMS an.

Updates bei WordPress

Zu aller erst muss man erwähnen, dass WordPress hier einen absoluten Luxus bietet! Ja genau. Sicherung und dann nur noch ein kleines Knöpfchen drücken und alles ist fein. Geht eigentlich relativ schnell

Update von WordPress selbst

ich warte hier meist ein paar Tage, ob ich nicht von irgendwelchen Fehlern oder Bugs höre. Dann mache ich ein Update. Entweder über BackWPup oder manuell, je nach Projekt. Während meinem manuellen Backup über Filezilla arbeite ich gemütlich weiter, bis alles runter geladen ist. Dann einfach nur Knöpfchen, kurz hoffen, alles paletti und weiter geht es. Probleme gab es nie oder nur selten. Einmal war es der Fall, da war der Webspace nach dem Update voll und der Hoster hat dann das Projekt gesperrt. Okay, Sicherungs-Backup drauf  (zum Glück hatte ich eines, denn mein Mann hatte es nicht gemacht- als er upgedatet hat) und dann größeren Webspace beantragt – fertig. Alles wieder gut.

Update von Plugins

diese mache ich immer relativ zügig und sofort. Sicherung meist nicht. Einmal habe ich dann schon doof geschaut, als bei einer Serverumstellung mir der Arbeitsspeicher gekürzt wurde und es nach einem Update eine Plugins ein paar Probleme gab. Meist muss man nur dann das entsprechende Plugin deaktivieren oder ggfs. über Filezilla löschen und alles geht wieder. Größere Probleme hatte ich bisher nicht.

Update von Themes

Hier ist eine Sicherung immens wichtig, denn hier passiert mir am Meisten. Bei einem Projekt ist immer mein Headerbild weg und ich muss es wieder raufladen. Bei einem anderen Projekt verschwinden immer die Einstellungen und beim nächsten Projekt, habe ich so viel geändert, dass *schluck* Nun gut, hier finden nicht zu viele Updates statt und vorher sichern, aufschreiben und dann wieder abarbeiten. Tja, wer halt nichts von der Stange haben will, muss halt leiden.

Updates von Joomla

Ehrlich – ein Chaos. Erstens erfährt man nicht immer, dass ein Update vorliegt, außer man beschäftigt sich wirklich mit dem Projekt und Joomla drum herum und zum zweiten sind bei den Versionssprüngen nur Inklusionen etc. möglich. Dazu braucht man dann ein extra Plugin und dann zerhackt es alles und man muss alles wieder anpassen. Ein Chaos par Excellence und daher drücken wir uns vor Updates wo es nur geht und dann sitzen wir wieder mal ein paar Tage an einem Projekt und fluchen uns in die Aktuallität. Vor allem Von niedrig auf hoch muss man in vielen vielen kleinen Einzelschritten gehen oder hoffen, dass ein Entwickler ein ähnliches Problem hatte und eine Lösung ins Netz gestellt hat. Was bei WordPress so einfach geht ist bei Joomla sehr mühselig.

Aber auch wenn man jeden Versionsschritt mitmacht, muss man im Thema CMS und Hosting schon recht fit sein, denn Updates sind immer manuell. Angeblich soll sich ja was geändert haben oder eine Änderung im Gespräch sein, doch so elegant und einfach wie WordPress ist Joomla nicht.

Updates von Redaxo

Vergesst es. Wir haben relativ alte Versionen drauf und nun können wir fast kaum noch ein Update machen, außer wir wären echt fit in diesem CMS. Ich gebe zu, das sind wir nicht. Daher haben wir damals Brauchtumsjahr.de auch auf Joomla umgezogen, damit wir es einigermaßen aktuell halten können. Das letzte Projekt – da zögern wir noch. Es sind über tausend Beiträge und einige Eigenheiten verarbeitet. Noch nicht mal die, die uns das damals verkauft hat traut sich noch an dieses Projekt dran.

Eigentlich eine Schande, wenn man so überlegt, denn von Updates an sich halte ich sehr viel.  Und es beweißt wieder einmal mehr, dass man sich ein System suchen soll, welches später auch gut bedienbar ist. Manche schwören ja auf Redaxo. Gut manche lieben auch die französische Sprache. Ich hingegen mit mit dieser nie warm geworden und jeder hat seine Stärken und Schwächen, also noch mal: Achtet auf ein zu Euch passendes System!

Warum Updates?

Updates werden nicht nur gemacht, wenn neue Features und Verbesserungen eingebaut werden. Nein oft genug spielt die Sicherheit eine große Rolle. Denn Hacker bilden sich immer weiter und es gibt immer irgendwo eine kleine Lücke. Sobald diese entdeckt wurde, wird die bei guten CMS relativ schnell geschlossen. Auch sollte bei Updates möglichst auch immer etwas Altballast abgebaut werden, damit sich das System nicht zu sehr aufbläht.

Also Updates sind sehr sehr wichtig und Stillstand ist immer schlecht. Entweder macht es angreifbar oder man wird von der Konkurrenz überholt. Daher freue ich mich auch über Updates. Zeigen sie doch, dass das System lebendig ist und weiter entwickelt wird. Das heißt ja auch, dass eine Entwicklergemeinde existiert, die man bei Problemen und Co sicher auch mal fragen kann.

Und ihr so? Macht ihr regelmäßig Updates?

Tags: ,

One Response

  1. […] Nachsitzen.org mit wie wichtig sind WordPress-Updates? […]

Leave a Reply