Warum ich einen Kindle brauche

08 Apr

Eigentlich stellt sich die Frage ja ehrlich gesagt anders. Warum ich überhaupt einen Ebook-Reader brauche. Einfach nur so?

Nein, denn nur für Bücher wehre ich mich ehrlich gesagt dagegen. Mein SUB ist eh schon groß genug und wenn ich noch die Möglichkeit habe an günstige oder oftmals kostenlose E-Books zu gelangen, dann wächst dieser dann wohl ins unendliche.

Nein ich möchte einen Kindle auch für andere Dinge nutzen. Neben Büchern, die es ausschließlich in digitaler Form gibt, kann man hier auch PDFs anschauen. Diese brauche ich oft für Handarbeiten und dann wäre es echt genial, wenn ich nicht ellenlange Anleitungen ausdrucken möchte. Zudem kann man hier auch eine Markierung setzen, wie weit man ist. Das wäre schon sehr praktisch.

Zudem habe ich festgestellt, dass ich mit dem Smartphone doch ab und an ins Internet gehe. Nun ist hier der Bildschirm alles andere als groß. Mit einem Kindle bzw. mit einem besseren E-Bookreader kann man sogar ins Internet gehen. Ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, doch immer noch besser als mit dem Smartphone und günstiger als ein IPad, mit dem ich wiederum nicht so gut lesen kann. Stichwort hier Sonneneinstrahlung.

Warum ich das Euch nun erzähle?

Ganz einfach bei Daniel kann man bis zum 30.4. so ein tolles Teil gewinnen. Und da bin ich doch dabei. Hierzu muss nur ein Blogbeitrag geschrieben werden, warum man einen E-Book-Reader möchte.

14 Responses

  1. Maximilian sagt:

    Ich benötige einen Ebook-Reader weil dieser enorm platzsparend ist. Zusätlich bietet sich die Möglichkeit eine große Anzahl von Büchern zu speichern. Leider sind in Deutschland noch keine Modelle auf dem Markt mir Farbdisplay.

  2. Susanne K. sagt:

    Na da ist doch mal ein Grund!

  3. rowi sagt:

    PDF ist aber ein gefährlicher Grund, PDF Dateien sind dafür gemacht überall gleich auszusehen und sind in der Regel für DIN A4 formatiert. Ein 6″ E-Reader entspricht aber etwa DIN A5, das bedeutet entweder scrollen oder in der Größe skalieren was normalerweise zu unleserlicher Schrift führt.

    • Mella sagt:

      Interessant zu erfahren.

    • scheini sagt:

      Heißt das, dass alle Bücher bzw. ebooks die man als A4 auf den Kindle lädt, um sie dann später zu lesen in einer unleserlichen Form angezeigt werden bzw. nur mit scrollen gelesen werden können?

      Ich habe auch viele Scripte zu lesen die vorwiegend in A4 vorliegen. Kannst du bestätigen, dass ein Kindle dafür weniger geeignet ist? Vielen Dank.

      • rowi sagt:

        Sie werden entweder auf etwa die Hälfte verkleinert oder man muss scrollen.
        PDF ist explizit dafür gemacht dass man es nicht einfach an ein anderes Display anpassen kann, nur skalieren.

        Man kann es aber wandeln, z.B. mit Calibre oder dem Mobipocket Creator. Auch Amazon selbst wandelt es in ein richtiges E-Book wenn man es mit dem Betreff ‚convert‘ per E-Mail an den Kindle schickt.
        Das funktioniert mit Text-PDFs ganz gut, aber je weniger Fliesstext es ist desto schlechter wird es. Mehrere Spalten sind schon problematisch, Grafiken um die Text fliesst werden mit Glück nur nicht mehr umflossen, werden oft aber auch aus dem Zusammenhang gerissen.
        Das hängt auch stark davon ab mit welchem Programm das PDF erstellt wurde, das Format ist komplex und man kann ein Layout auf viele Arten erreichen.

        Richtige E-Book Formate sind HTML mit CSS und darauf ausgelegt auf verschiedene Displays und Schriften zu skalieren. In PDF muss nicht einmal ein Wort zusammenhängend sein, man könnte einfch jeden Buchstaben einzeln an absolute Stelle positionieren. Sowas ist praktisch nicht zu wandeln.

        Du kannst es aber ausprobieren indem Du dir Calibre installierst und das PDF in epub bzw. mobi wandelst und Dir dieses ansiehst. Der Mobipocket Creator liefert etwas bessere Ergebnisse, ist aber auch etwas komplexer da er primär zum erstellen von E-Books gedacht ist.

  4. Joan sagt:

    Nützlicher Hinweis, vielen Dank! Ich will dringend einen Kindle, damit ich nicht mehr kiloweise Gesetzestexte mit mir durch die Gegend schleppen muss. Das sag ich ihm gleich mal^^.

    • rowi sagt:

      Gesetztestexte sind normalerweise kein Problem zu wandeln (ich würd’s trotzdem vorher testen). Da würde ich aber auf jeden Fall zum Kindle Keyboard raten, das tippen/suchen ist mit dem 99€ Kindle sehr mühsam.

  5. Ingrid sagt:

    das mit den PDF´s wusste ich nicht – ist das bei allen Ebook-Readern der Fall?

    • rowi sagt:

      Ja, zwangsläufig.
      PDF ist ein Format das explizit überall identisch aussehen soll. Ein E-Reader kann also das Layout an sich nicht ändern sondern nur als ganzes skalieren.
      Die meisten PDF werden für DIN A4 ausgelegt, das sieht nur auf Readern mit etwa DIN A4 großem Display (z.B. Kindle DX) vernünftig aus. Die üblichen 6″ Displays sind aber eher DIN A5, also muss man skalieren oder scrollen.

      Der Sony PRS-T1 beherrscht Text-reflow und kann den Text eines PDF umbrechen. Das ist mit einigem Rechenaufwand verbunden und das Ergebnis ist vergleichbar mit dem von Calibre. Der Vorteil ist da dass das Gerät es selbst kann, besser wird das Ergebnis dadurch allerdings nicht.

      PDF ist ein Format dass explizit nicht anpassbar sein soll und daher eigentlich das schlechteste E-Book Format. Mit den üblichen Displays funktionieren PDF Bücher nur vernünftig wenn sie auf DIN A5 formatiert wurden oder wenn man sie auf einem Reader/Tablet liest das ein in etwa DIN A4 großes Display hat.

      • Mella sagt:

        Hi rowi,
        vielen Dank für Deine tollen Erklärungen hier im Blog zum dem Thema PDF und E-Book-Reader. Du hast nicht nur mir sehr viel geholfen, sondern anscheinend auch einigen Lesern hier.
        dafür ein dickes DANKE.
        LG Mella

        • rowi sagt:

          Bitte, das gibt halt nur Frust wenn man sich den Reader explizit für PDF kauft und dann feststellt daß die gewünschten PDF nicht gut aussehen.
          PDF die fast nur aus Text bestehen lassen sich meist ganz gut wandeln, aber das Ergebnis schwankt doch zu sehr als daß man einen 6″ Reader explizit für PDF blind kaufen kann. Dafür ist PDF das falsche Format.

  6. Pia sagt:

    Ich dachte bisher, dass der Kindle ausschließlich für Bücher sei und fand ihn daher nur bedingt interessant. Wenn darauf aber auch umgewandelte PDFs lesbar sind, ist er doch noch eine Überlegung wert…

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