Vorplanen – in wie fern sinnvoll?

03 Nov

Ihr kennt es sicher. Oft kommt es anders als geplant. Doch rein planloses Vorgehen ist auch nicht die richtige Vorgehensweise, denn hier fehlen viele Steuerungsfunktionen.

Ganz schlimm wird es mit der Planerei, wenn es nicht nur einen selbst betrifft, sondern die Planung eventuell auch andere betrifft. Hiebei meine ich nicht nur die Familie, sondern eben auch Behörden, Angestellte, Lieferanten, Kunden etc. Dies muss alles berücksichtigt werden.

Also ist eine gewisse Planung sicher von Vorteil, doch hier stellt sich mir die Frage – in wie weit muss man vorplanen. 1 Tag? 1 Woche? Monate? 1 Jahr?

Ein Jahr ist mir persönlich viel zu lang. Keine Ahnung, was ich nächstes Jahr um die Zeit machen werde – obwohl, Richtung Urlaub ist es etwa ein Jahr, in dem ich zumindest weiß wohin.

Ein halbes Jahr Hier fangen für mich schon eher die konkreteren Urlaubsplanungen an, sogar teilweise bis hin zur Buchung. Je nachdem, was wir so vor haben.

mehrere Monate  – das sind Aktionen in den Blogs. Diese brauchen teilweise eine gewisse Zeit an Vorbereitung und auch eine gewisse Zeit um einen Bekanntheitsgrad zu erzielen. Erst dann macht es auch Sinn, dass diese starten.  Das Gleiche gilt wohl auch für größere Werbeveranstaltungen, wie Aktionen, Messebesuche etc.

ein Monat – dies ist zumindest ein überschaubarerer Rahmen, in dem man schon weiß, ob man vorarbeiten muss, oder welche Projekte abgeschlossen werden sollten. Eine direkte Monatsplanung habe ich noch nicht, überlege aber einen gewissen Bereich meiner To-Do-Liste als feste Aufgabe hier rein zu packen.

14 Tage – spätestens jetzt sollten Vorarbeiten gemacht werden, die meisten Termine stehen fest, neue kommen wohl kaum noch welche hinzu. Jetzt kann man konkret planen.

1 Woche Dies ist auch immer in meinem Kalender sichtbar und alles wird nach Plan abgearbeitet. Jeder weiß Bescheid und was zu tun ist. Überraschungen finden nun eher selten statt.

1 Tag Morgens überlege ich mir meinen Arbeitsablauf. Stehen Termine an, muss ich etwas einpacken? Sind irgendwelche Zeitlichen Vorgaben zu beachten?

Wenn ich mir nun meine Einteilung anschaue, dann plane ich eigentlich meist nur einen Monat vor. Eigentlich ist dies viel zu kurz, denn ich sollte mir wohl mehr überlegen, in welche Richtung ich mich weiterentwickeln will und mir auch die Schritte dorthin überlegen. Doch wie macht man das? Woher weiß man, was in einem Jahr sein könnte? Es kommt doch sowieso vieles dazwischen.

Mich würde hier interessieren, wie es Euch dabei so geht. Arbeitet ihr zielstrebig auf ein Ziel hin? Habt ihr dabei einen Plan? Wie sieht es dabei aus? Oder seid ihr genauso planlos wie ich oder sogar noch viel viel planloser unterwegs? Und wie geht es Euch dabei?

Ich würde mich hier wirklich über Eure Erfahrungen und Meinungen interessieren.

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2 Responses

  1. Iris sagt:

    Beim Planen kommt es ganz drauf an, um was für Dinge es geht. Alltagsplanung findet bei mir oft in Form von To-do-listen statt und ich freu mich immer richtig, wenn ich sehe, wie sie schrumpfen. Beruflich geht meine Planung in Monats- oder Halbjahresschritten voran, ist aber SEHR flexibel. Vorgeplante Tage mag ich eigentlich, nur muss ich oft erkennen, dass was dazwischen kommt und das nervt gewaltig.

    Meine Oma hatte so einen Altberliner Spruch, der hieß: „Nimm da nüscht vor, denn schlägt da nüscht fehl.“ (da = dir) Das find ich wieder viel zu locker und hat für mich eine Menge von Resignation. Etwas Planung muss schon sein, man darf sich nur nicht davon versklaven lassen.

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