Passwörter

03 Jul

ein Thema für sich. Überall ein anderes Passwort wäre am Besten. Doch aber nie nie nie aufschreiben, und schon gar nicht automatisch merken lassen. Doch Trojaner könnten es auch ausspionieren.

Oh Gott. Wie soll man sich das alles merken? Und dann vergisst man es eh doch wieder und man muss immer ein neues anfordern.

Viele gehen deswegen gleich den leichtesten Weg und wählen ein Passwort, welches sich gut merken lässt. „qwert“ ist sehr beliebt, wie auch „Passwort“ oder 123456. Wer noch Sonderzeichen möchte, wählt einfach die andere Seite der Tastatur „+üpoiu“ auch gut, oder? Nee, sicher nicht und jeder Hacker probiert erst mal das durch. Dann kommen Namen, Kosenamen und alle Wörter die im Wörterbuch stehen. Hier gibt es anscheinend ein paar sehr gute und fleißige Programme, die dies automatisch erledigen.

Also doch besser irgendwelches Kauderwelsch mit Sonderzeichen?

Doch wie merken?

Ich verrate Euch jetzt einen Trick, den ich gerne anwende. Ich überlege mir einen Satz. Den ich mir sehr gut merken kann wie etwa:

Im Blog Nachsitzen sollte ich öfter schreiben!  Wenn ich jetzt nur die ersten Buchstaben wähle kommt folgendes raus: IBNsiös! Klasse Kauderwelsch, oder. Mit Sonderzeichen und Groß- und Kleinschreibung. Und wer sich den Satz merken kann, hat auch gleichzeitig das Passwort.

Weitere Beispiele? Bitteschön:

Ich liebe meinen Mann seit 20 Jahren!  wird zu   I<3mMs20J!

Ein weiterer neuer WordPress Blog wird zu EwnWB

Wer jetzt Ein weiterer neuer WordPress Blog klingt doof draus macht, hat sogar noch zwei weitere Buchstaben.

ist kann man gut mit = und zusammengesetzte Wörte auch mit zwei Großbuchstaben. Dann gibt es noch die beliebten englischen Buchstaben 2 für to und 4 für for oder für wählen. Der Fantasie sind hier absolut keine Grenzen gesetzt und man kann sich so wirklich total leicht tolle Passwörter basteln, die man sich merken kann, die aber nicht so leicht zu knacken sind.

Wie ist es bei Euch so, wie merkt ihr Euch die Passwörter, findet ihr diese Methode auch so toll wie ich?

8 Responses

  1. Iris sagt:

    Lustig, dass ich gerade genau diese Methode, auf Passwörter zu kommen, in dem Buch „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ von Kerstin Gier kennengelernt habe. Da merkt sich jemand Buchstabenkauderwelsch aus den Anfangsbuchstaben der ersten Zeile von Karnevalsliedern. Ich persönlich habe auch so meine Merkhilfen, aus denen sich dann mehrere Passwörter ergeben. Allerdings weiß ich nicht immer, wofür ich welches Passwort verwendet hab. Noch schlimmer ist es mit den diversen kartenpins, wodurch eine Karte schon quasi unbenutzbar geworden ist.

    • Mella sagt:

      hihi lustig, das Buch kenne ich gar nicht. Pratkisch ist es, wenn man sich ein System aufbaut. Wie etwa „das ist mein Passwort für Amazon“ etc. natürlich etwas ausgefeilter. Dann kann man sich auch mehrere Kauderwelsch-Passwörter merken.
      Ich bin ja so frei und schreibe sie auf – in ein Telefonbuch, für mich zu Hause. Und dann auch nur die Sätze. Irgendwie muss man sich den Schmarrn ja mal merken.

      Mit Pins ist es sauber blöd. Ich hoffe nur, mich fragt nie jemand nach der Pin von meiner Kreditkarte.

  2. Iris sagt:

    Jaja, genau die Kreditkarte ist auch mein Sorgenkind. Hier in Deutschland kommt man ja in der Regel mit der Unterschrift allein durch. Deshalb hab ich auch meine PIN vergessen. Das sieht im Ausland schon ganz anders aus. In Frankreich muss man z.B. nach einer Tankstelle mit Personal und Kasse lange suchen. Da läuft alles über Automaten mit Kreditkarten und PIN. Auch mit ec-Karte kommst du da nicht weiter.

  3. Diamantin sagt:

    Sehr interessant. Ich hab auch verschiedene Passwörten und ich schreib es mir auch auf. Alles kann man sich dann doch nicht merken.

    Lg Anett

  4. TmoWizard sagt:

    Hallo Mella,

    Passwörter sind wohl immer so eine Sache für sich. Gibt aber noch einfachere Trick für ein relativ gutes Passwort:

    Man nehme einen Namen mit mindestens 6 Buchstaben und ein Datum, beide sollten leicht zu merken sein. Ich nehme jetzt als Beispiel mal meinen eigentlichen Rufnamen und das heutige Datum:

    Michael, 05.07.2012

    Daraus ließe sich als unter Anderem folgendes Passwort erstellen:

    05Mi07ch20ae12l

    Ein undefinierbares Kauderwelsch, daß auch in keinem dieser ominösen Wörterbücher zu finden ist. Auf diese Weise stelle ich alle meine Passwörter zusammen, aber natürlich nicht mit meinem eigenen Namen! Man kann dabei die Buchstaben und Zahlen nach belieben setzen, aber das war ja nur ein simples Beispiel.

    Immerhin kommen auf diese Art Passwörter zusammen, die die von mir empfohlene Länge von mindestens 8 Zeichen bei weitem überschreiten, da ja das Datum alleine schon aus diesen 8 Zeichen besteht! ;-)

    Leider mußte ich aber feststellen, daß solch lange Passwörter z. B. in manchen Foren oder so gar nicht möglich sind. Ich kenne sogar eines, das maximal 6 Zeichen bzw. Buchstaben erlaubt! Da hab ich mich allerdings dann doch nicht angemeldet, da mir das nicht sicher genug ist.

    Mit dem Merken von verschiedenen Passwörtern ist leider eine andere Geschichte, ich verwende da tatsächlich den ebenfalls geschützten Passwortmanager meines Browsers. Nicht gerade optimal, aber im Notfall kann man ein Passwort ja auch wieder ändern! Dazu ebenfalls ein kleiner Tipp:

    Ich verwende insgesamt 12 verschiedene Mail-Konten mit ebenfalls verschiedenen Passwörtern, so daß ich überall verschiedene Konfigurationen habe. Die Hauptadresse aus dem Impressum meines Blogs verwende ich dabei ganz selten, obwohl die inzwischen wohl am verbreitetsten (stimmt das Wort so? Sieht irgendwie seltsam aus! ) im ganzen Internet ist.

    Grüße nun aus den kuriosen Kämmerchen von TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    (mal sehen, ob mein selbst erstellter Smilie hier funktioniert!)
    Mike, TmoWizard Zaubersmilie

    • Mella sagt:

      Auch eine sehr sehr interessante Methode. Nur sind mir da die Passwörter fast zu lang, aber sicher auch mal einen Versuch wert. Statt Datum könnte man auch Postleitzahl oder Telefonnummer nehmen.
      Danke für den Trick.

      Den Browsern traue ich nicht mehr, da sich schon ein paar mal ein gemeiner Spion bei mir eingenistet hat…. So lange es dann kein Keylogger ist, nutze ich lieber die Sicherheit, die mir das eintippseln gibt. Nur bei den Emails, da setzte ich auf speichern.
      Interessant, dass die Email, die Du am wenigsten nutzt, am verbreitesten ist. Konnte ich bis jetzt nicht so feststellen….

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