Möglichkeiten in Hülle und Fülle

21 Dez

Heute ist es mir mal wieder so richtig bewußt geworden. Das Internet bietet Möglichkeiten in Hülle und Fülle. Doch manchmal ist weniger einfach mehr.

Natürlich kann ich für ein kleines Projekt irrsinnig viele Möglichkeiten, Einstellungen und so weiter vornehmen, doch was bringt es? Kann es der Enduser noch bedienen?. Kommen meine Leser und User damit noch zurecht? Explodieren dann nicht die Kosten auch?

Oder hinkt man dann der Zeit hinterher.  Ist nicht mehr zukunftsträchtig?

Zum Beispiel bei einer „Anreise“-Seite mit Wegbeschreibung und Landkarte. Reicht nicht eine einfache Karte aus? Oder müssen Routenplaner, Bilderdienste, etc gleich mit eingebunden werden? Braucht es dass wirklich – reisen nicht sowieso viele mit einem Navi?

Ich muss sagen, es ist eine Gradwanderung auf Glatteis. So muss eine Webseite für eine Gaststätte viel weniger bieten als wie etwa eine Webseite für einen Reiseveranstalter.

Doch was ist heutzutage nötig, was braucht es wirklich und geht es dann nicht auch auf die Übersichtlichkeit?

Mir ist aufgefallen, dass es mir manchmal schwer fällt mich auf das Wesentliche zu beschränken. Zu groß sind oft die Versuchungen, zu viele Möglichkeiten kenne ich. Alle kostenlos, einfach und dann doch zuviel.

Es ist sicherlich sinnvoll das Projekt erst mal auf die Kernpunkte zu beschränken und doch immer so zu Arbeiten, dass Erweiterungen möglich sind. Dann wenn die Zeit dafür reif ist.

Das ist die eigentliche Kunst heutzutage. Nicht das Erstellen toller Webseiten – nein, wichtiger ist es das Erstellen zukunftsträchtiger Webseiten. Denn diese sind auf Dauer sicherlich viel günstiger, da viel flexibler.

So sichern sich auch die Webworker ihre Kunden, in dem sie ihnen die Möglichkeiten offen halten um immer wieder kleine Änderungen und Ergänzungen vorzunehmen und nicht gleich ein für den Momen zu großes Projekt anbieten.

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