Kunden und Kundenwünsche ernst nehmen

03 Aug

Gerade in Bereichen, in denen man sich nicht gut auskennt, hat man oft falsche, manchmal unrealistische Ideen und Meinungen. Die dann die Fachkraft mit dem Kunden klären muss. Wichtig hierbei ist auch, dass man die Bedenken und Wünsche der Kunden ernst nimmt und nicht nur mit einem Achselzucken abtut.

Wir haben ja zur Zeit die Handwerker im Haus. Es geht bei uns um eine Wandheizung, wegen der Feuchtigkeit, um eine neue Toilette und ein neues Waschbecken mit allem was dazu gehört.

Die eine Firma, macht bei uns einen sehr guten Eindruck. Sie sind fleißig, halten alles sauber, sind höflich und freundlich. Dabei gehen sie auf unsere Fragen und eventuelle Ideen nett und höflich ein. Auf unseren Wunsch auf eine neue Toilette (die alte ist war nicht gerade ein gutes Produkt) und auf das neue Waschbecken (welches falsch eingebaut wurde) wurde nett, höflich, kompetent und gut reagiert. Dass wir nun auch eine recht hohe (für uns zumindest) Rechnung bekommen, nehmen wir in Kauf, da vergleichbare neue Arbeit auch nicht weniger kosten würde und wir uns aber von dieser Firma gut behandelt fühlen.

Auch der Elektriker, der nötig wurde, da wild verlegte Kabel mit der Bohrmaschine gefunden wurden, hat seine Arbeit gut, schnell und hoch qualifiziert gemcht, vor allem war er der erste Elektriker in diesem Haus, der auf unsere Probleme sinnvoll eingegangen ist und nicht nur die Hände über den Kopf zusammenschlug und ausrief: „das geht ja garnicht so“. Nein er hat hier Lösungen gebracht, denn dass das so gar nicht geht, wusssten wir schon lange.

Doch nun im Gegensatz dazu die Maurer oder Verputzer, die dann die Löcher mit der Heizung wieder schließen sollen.

Hier wurde gleich am Anfang das Vertrauen komplett verspielt, in dem sie angeblich gar nichts von dem Termin wussten (steht seit Monaten fest) und desweiteren auf unsere Probleme nur gelassen und „pseudoberuhigend“ reagiert haben. Das hat zum Beispiel so ausgesehen, dass wir gefragt haben, was mit dem lockeren Putz passiert und dieser Herr nur mal locker gegen ein paar Stellen geschlagen hat „da ist nix“. Dass da aber doch etwas ist, wissen wir seit wir dort (etwa 10 cm weiter, wo geklopft wurde) versucht haben einen Nagel einzuschlagen. Da kam die halbe Wand mit.

Das Ergebnis ist nun, dass wir bereits lose Stellen gesucht haben und sobald er die Arbeit (hoffentlich zu vereinbarten Termin) aufnimmt, wahrscheinlich mit Argusaugen die Arbeit überwachen und extrem pingelig sind, ob diese auch zufriedenstellend ausgeführt werden.

Bei den anderen Firmen halten wir uns hingegen weitgehenst heraus und lassen sie in Ruhe arbeiten und wenn etwas nicht so ganz nach Plan läuft, dann ist es auch in Ordnung. Weil sie eben einen Bonus durch gutes Kundenbehandeln schon haben.

Fazit

Wie ich am eigenen Leib erfahren durfte, ist es wirklich wichtig auf die Kunden einzugehen, egal wie man selbst dazu steht nd ob es einen langweilt oder nicht.  Dies gilt für alle Bereiche und gute Kundenkontakte bedeuten auch weitere Kundenaufträge unter anderem durch guten Ruf und vor allem Mundpropaganda. Der effektivsten und günstigsten Werbemöglichkeit.

Damit wir jetzt gleich die Mundpropaganda anlaufen lassen: die guten Firmen sind:

Wuchterl für Heizung und Sanitär und

Elektro Günther Weiß für Elektronik (ohne Homepage)

für die andere Firma mache ich hier aus gutem Grund keine Werbung.

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