Kultmarke VW Käfer

30 Jun

Leider wird er nicht mehr produziert der VW Käfer, der letzte „seiner Art“ lief 2003 in Mexiko vom Band. Aber es gibt noch viele Liebhaber, wie z.B. mein Bruder, die haben einen solchen Oldtimer in der Garage stehen und manche wie ich träumen davon. Das ganze fing Mitte der Dreißiger Jahre, des letzten Jahrhunderts an, als Ferdinand Porsche den Auftrag bekam „ein Auto für das deutsche Volk“ zubauen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten sich nur reiche Leute das Luxusgut Auto leisten.

1938 war es dann soweit der erste Prototyp des VW Käfers wurde in der „Volkswagenwerk GmbH“ hergestellt. Durch seine rundliche Form bekam er durch die „New York Times“ den Namen Käfer verpasst der sich dann auch durchsetzte. Das „deutsche Volk“ kam aber leider erst nach dem Krieg ab 1946  mit Bezugsschein in den Genuß einen VW Käfer zu kaufen ( er kostete 5000 Reichsmark was heute ungefähr 16.000 Euro sind ), den alle gebauten Käfer gingen bis dahin an die Alliierten, die Post oder an das rote Kreuz.

Der Zweihundertfünfzigtausendste des Kultautos lief dann 1951 vom Band. Man stellte den Rekord des Ford-T Modells Tin Lizzy 1972 mit über 15 Millionen gebauten Fahrzeugen ein.1974 wurde in Wolfsburg dann statt des Käfers der Golf und später der Polo produziert. Nach Deutschland wurde der letzte Käfer übrigens 1985 importiert. Als Nachfolger das Kultautos wurde der VW-Beetles präsentiert was aber für einen echten Käferfan kein gleichwertiger Ersatz ist. Für den „Hobbyschauber“ ist es heute nicht mehr möglich an neueren Autos wie dem Beetle rumzubasteln bei der ganzen Technik wo in den Autos mittlerweile steckt.

Auch in das Kino hat es der Kult-VW geschafft.Wer kennt nicht „Herbie“ der als „ein toller Käfer“ im Jahr 1968 die Menschen verzauberte. Es sollten noch mehre Folgen von der Disney-Kultfilmserie folgen. Bis der VW-Kollge Golf ihn ablöste war der VW-Käfer bis dahin mit gut 20,5 Millionen Stück der meistverkaufte Wagen der Welt.

 

 

 

2 Responses

  1. Iris sagt:

    Der Käfer hat meine Kindheit begleitet und war das erste Auto, mit dem ich selbst fuhr. Ich erinnere mich noch gut an die Urlaubsreisen mit dem Käfer: Kofferraum vorne und hinter der Lehne der Rückbank ein Stauraum, den wir „Kiste“ nannten. Hier passte locker ein Koffer rein und die Kiste war auch sehr beliebt, wenn es mal viele Kinder zu transportieren gab, dann konnte man dort nämlich mindestens eins unterbringen.

    Von mir selbst gibt es aus den 60er Jahren Fotos, wo besagte Kiste als Platz für Baby Iris bei Fahrten genutzt wurde. Ein großes Kissen rein, Baby (also mich) draufgelegt und nichts konnte runterfallen oder durchs Auto fliegen.Hhabs, wie viele Kinder der damaligen Generation, locker überlebt und muss oft schmunzeln beim heutigen extremen Sicherheitsdenken, was z.B. Kinder im Auto betrifft, nebst den entsprechenden Sitzen. So ein Trara wie heute war damals undenkbar. Es wurde einfach praktisch gemacht und das Leben war oft sorgenfreier.

  2. Stef sagt:

    Mein Vater hatte Ende der 60ér – Anfang der 70ér auch einen Käfer. Ich kann mich allerdings nicht mehr an den VW Käfer erinnern. Ich kenne das Auto nur von Fotos meines Papas (mit meiner großen Schwester / selbst bin ich Baujahr 72 :angel: ). An das nächste Auto einen hellgrünen VW Golf kann ich mich wieder sehr gut erinnen. Ich denke jeder hat so seine Kindheitserinnerungen. :kissing:

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