Kultmarke Tiroler Nussöl

15 Jun

Seit fast 130 Jahren gibt es nun das Tiroler Nußöl. Es ist ein Sonnenschutzöl das von jeher aus einer geheimnisvollen Rezepturmischung von Kräutern und Pflanzenextrakten hergestellt wird. Anfangs hieß es noch 1. Tiroler Pafümfabrik gegründet vom Apotheker Otto Klement das aber dann später in den jetzigen Markennamen Tiroler Nussöl umbenannt wurde. Das Sonnenöl hat sich in Deutschland und Österreich als erstes Sonnenschutzmittel einen Namen gemacht. Die Öle aus der grünen Schale der Walnuß gehören zu den ältesten Sonnenschutzprodukten, es kann damit die Haut natürlich vorgebräunt  werden und die Menschen machen sich dieses Wissen seit dem letzten Jahrhundert zu nutze.

Das Walnußöl mit „dem Adler“ soll besonders hautverträglich sein und hat neben seiner hautpflegender Wirkung auch noch einen markanten angenehmen Duft. Das Sonnenöl wurde kontinuierlich weiterentwickelt und es gibt neben dem „Uröl“ ohne Lichtschutzfaktor mittlerweile auch Sonnenschutzcremes mit verschiedenen Lichtschutzfaktoren und seit kurzen speziell für den Winter das Label „Alpin“. Aber auch die Lippen kommen nicht mehr zu kurz mit den Produkten Lippenpflege und Lippenschutz sie sind ebenfalls mit einen Lichtschutzfaktor erhältlich.

Im Laufe der Jahre wurde die Belastung  durch die Sonnenstrahlung auf die menschliche Haut immer größer darauf haben sich die Sonnencremehersteller eingestellt. Es gibt eine Formel mit der man relativ leicht ausrechnen kann lange man sich mit dem jeweiligen Lichtschutzfaktor ( ist vom jeweiligen Hauttyp abhängig ) in  der Sonne aufhalten kann und die lautet:

Eigenschutzzeit (in Min.) x Lichtschutzfaktor = maximale Aufenthaltszeit in der Sonne z.B. 9 (Min.) x 30 (LSF) = 270 Minuten

Es gibt auch spezielle UV-Uhren für Kinder wo man ohne groß auf die Zeit zu achten erkennen kann wann Ihr Kind wieder aus der Sonne sollte. Durch eine Verfärbung der Uhr wird angezeigt wann es soweit ist und die Sonnenbestrahlung ausgereizt ist.

Leider gibt es immer noch genügend unvernünftige Leute die die Kraft bzw. Gefahr die durch die Sonne ausgeht unterschätzen und sätzen sich unausreichend geschützt der Stahlenbelastung aus. Damit reskieren diese naiven Menschen einen Sonnenbrand oder gar eine Hauterkrankung wie Hautkrebs.

2 Responses

  1. Iris sagt:

    Oh ja, Tiroler Nussöl! Das kenne ich gut aus meiner Kinderzeit, als sich meine Mutter beim Skiurlaub in Tirol immer fett damit einschmierte. Sie fand das Produkt wegen seines hohen Ölgehaltes immer so schön und Gedanken an Hautkrebs spielten damals in den 60ern und 70ern noch keine Rolle. Ihr kam es vielmehr darauf an, die Haut gut einzufetten, um das Gefühl zu haben, wie ein Stück Fleisch in der Pfanne zu brutzeln und braun zu werden. Geschadet hat ihr diese Einstellung nicht, denn sie ist heute 87 Jahre alt und hautkrebsfrei.

    Ich selbst habe das Produkt aus eben diesen Fettgründen immer strikt abgelehnt und bin froh, dass es inzwischen auch Cremes und Milch gibt.

  2. Stef sagt:

    Hallo Iris,
    das finde ich ist eine schöne Kindheitserinnerung. Die Welt in den 60/70 Jahren war noch wenig belastet und das in vielerleihhinsicht, wenn man das mit der heutigen Zeit vergleicht. In dieser Hinsicht lobe ich mir die “ gute alte Zeit“. :angel:

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