Kultmarke Schweizer Taschenmesser Victorinox

31 Mrz

Der Firmengründer Karl Elsener wollte am Anfang nur seinen Teil des Rüstungsbugets abhaben.Bisher wurde die schweizer Armee von einer deutschen Firma aus Solingen mit Messern beliefert und dies ärgerte Karl Elsener. Nun stellte er für die schweizer Armee Soldatenmesser her. Im Laufe der Jahre entwickelte er das Messer weiter. 1897 kam das 6-teilige Offiziers- und Sportmesser heraus. Das Schweizer Messer bekam die bis heute typischen roten Schalen. Später fügte man das weiße Kreuz hinzu und und es wurde zum Markenzeichen des Schweizer Victorinox Taschenenmessers. Mit diesem Design wurde das Messer zum weltweitem Verkaufshit.

Es werden über 90 Prozent des Umsatzes über den Export erwirtschaftet und das in über 100 Länder. Von den Amerikanern wird das Schweizer Taschenmesser als „Swiss Army Knife“ bezeichnet. Die Anfangs einfache Ausstattung des Armeemessers mit Klinge, Dosenöffner, Ahle und Schlitzschraubendreher wurde im Laufe der Zeit stark erweitert. Heute ist es nichts mehr außergewöhnliches wenn ein Schweizer Taschenmesser mit USB-Stick , LED-Leuchte oder MP3-Player ausgestattet ist.

Ins Guinness der Rekorde schaffte das Modell Gigant 2007 von der Konkurrenz Wenger die auch Uhren herstellen ( Beide Messerhersteller dürfen das Original Schweizer Taschenmesser herstellen). Es verfügt über 87 Werkzeuge mit 141 Funktionen. Das Unternehmen Wenger ist im französischsprachigen Kanton Jura ansässig, Victorinox ist im deutschsprachigen Kanton Schwyz beheimatet. Victorinox kaufte 2005 den Konkurrenten Wenger auf. Wenger war in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, durch die Übernahme wurde verhindert das Unternehmen von ausländischen Investoren gekauft wurde.

Der Gründervater Elsener benannte die Marke Victorinox nach seiner verstorbenen Mutter Victoria. Seine Söhne ergänzten den Markennamen mit Inox, so hieß das Material des 1921 erfundenen rostfreien Stahls.

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