Kultmarke Rotkäppchen

18 Apr

Rotkäppchen ist wohl eine der wenigen Ost-Marken die den Sprung geschafft haben sich deutschlandweit durchzusetzen. 1856 wurde in Freyburg an der Unstrut die Sektkellerei gegründet, die anfangs übrigens nicht Rotkäppchen hieß sondern Monopol.  Ab 1894 durfte man aber den Sekt nicht mehr Monopol nennen da das Champagnerhaus Heidsieck Monopole sich gegen die Freyburger Marke durchsetzte und man sich einen neuen Namen überlegen musste. Da der Flaschenverschluss schon damals rot war kam man zu dem Entschluss den Sekt in Rotkäppchen umzutaufen. 

In der damaligen DDR wurden als Volkseigener Betrieb im Jahr 15 Millionen Sektflaschen hergestellt weil es so vorgeschrieben war. Fast das Genick gebrochen hätte dem Schaumweinhersteller die Deutsche Einheit. Der Konsum von Rotkäppchenflaschen sank im Jahr 1991 unter 3 Millionen . Im Jahr 1993 ging es wieder aufwärts als der damalige technische Leiter Gunter Heise das Zepter übernahm. Es stiegen der Geschäftsmann Harald Eckes-Chantré mit seiner Familie und weitere Geschäftsführer in das Unternehmen ein. Marktführer wurde der Sekthersteller im Jahr 2000 als man über 50 Mio. Flaschen Sekt absetzen konnte, dies gelang weil sich auch in Westdeutschland viele Sektliebhaber an dem prickelnden Getränk mit der roten Kappe erfreuten.

Es gelang im Laufe der nächsten Jahre einige Mitbewerber zu übernehmen. Die Kriegskasse war gefüllt so übernahm man 2002 die Marken Mumm (aus Hessen) und die kanadischen Sektmarken Jules Mumm und MM Extra von Seagram.Kurze Zeit später erwarb die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH noch die Markenrechte an der kleinen badischen Sektkllerei Geldermann. Zur Nummer 1 im Bereich der deutschen Spiritiuosen wurde man durch den Zukauf der Marken Chantré- und Mariacron-Weinbrand,  Nordhäuser Doppelkorn sowie Eckes Edelkirsch-Likör.2006 stieg man auch noch in das Weinbussines ein als man die bekannte Mainzer Weinmarke Blanchet von der Racke GmbH erwarb.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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