Kultmarke Jägermeister

17 Mrz

Die Marke Jägermeister ist der Beweis das man mit geschicktem Marketing ein Produkt auch für andere Zielgruppen ausrichten kann.Der Schnaps wurde vor der Neuausrichtung größtenteils von  älteren Herrschaften getrunken. Als ab 1998 Hasso Kämpfe das Sagen hatte wurde die Marke Jägermeister mit einer interaktiven Webseite mit verschiedenen Jägerspielchen, einem Wettbewerb indem das schönste Arschgeweihtattoo auf einen Damenrücken gekürte wurde und anderem MarketingmassŸnahmen auch für jüngere Leute ein Begriff und zum Szene-Getränk. In Bars und Diskotheken wird der Jägermeister gerne mit einem anderem Überflieger Red Bull vermischt gereicht. Auch der Jägermeisterfanshop wird gerne besucht unter anderem werden hier Slips für Herren mit dem vielversprechenden Hinweis „Achtung Wild“ und für die Frauen Fellbikinis angeboten.

Wer erinnert sich nicht an die Werbe-Hirschen Rudi & Ralph  aus den Fernsehreklamespots ? Auch die Punkband „Die Toten Hosen“ hatten Ihren Anteil mit dem Nummer 1-Hit “ 10 kleine Jägermeister“ daran das der Kräuterlikör zum Kultgetränk wurde. Jägermeister war schon öfter Pionier bei neuen Werbeformen z.B. war es der Kräuterlikörhersteller der als erster Sponsor 1973 auf die Fussballtrikotwerbung (Eintracht Braunschweig) setzte. 1983 wurde Günter Mast zum Präsidenten das Fussballvereins Eintracht Braunschweig gewählt, daraufhin wollte Mast den Verein in „SV Jägermeister Braunschweig“ umbenennen lassen, doch der DFB war dagegen und es wurde nichts daraus.
Bei einem Gewinnspiel bei dem ein Ferrari mit dem Jägermeister-Logo als Hauptpreis verlost wurde, konnte sich der Spirituosenhersteller erfolgreich gerichtlich gegen Ferrari durchsetzen die dies verhindern wollten. 

2010 feierte die von Curt Mast kreierte Marke 75-jähriges Jubiläum. Ein wichtiger Absatzmarkt wurde auch die USA hier wird mittlerweile ein großer Teil des Firmenumsatzes getätigt. Mittlerweile zählt das Wolfenbüttler Unternehmen Global zu den Top 10 im Spirituosengeschäft.

Auf die Hubertus-Sage geht übrigens das Logo ein Hirschkopf mit Kreuz zurück. Der Sage nach war der Heilige ein blutrünstiger Jäger der nur zum Spaß tötete. Eines Tages erschien Ihm ein Hirsch mit einem Kreuz in der Mitte des Geweihs und er erkannte darin ein Zeichen Gottes und wurde bekehrt. Der Heilige Hubertus ist der Schutzpatron der Jäger die sich gerne nach der Jagd einen Jägermeister gönnen.

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3 Responses

  1. Sascha sagt:

    Ich muss zugeben, dass mir das noch nie so bewusst gewesen ist, aber eigentlich hast du absolut recht. Früher war Jägermeister was für „alte Leute“, die sich Sonntags morgens zum Frühschoppen trafen. War ja auch irgendwie logisch, denn unter Jägern versteht man (zumindest, wenn wir uns jetzt mal des klassischen Schubladen- und Klischeedenkens bedienen) halt meist eher an ältere Herren, die durch den Wald schleichen :D

    Aber durch die ganzen Kampagnen ist es im Laufe der Jahre wirklich gelungen, Jägermeister auch bei jungen Menschen wieder salonfähig zu machen. Das Kunststück ist ja, dass es nun nicht nur von jungen, sondern weiterhin auch von den älteren Menschen getrunken wird, man die Zielgruppe also nicht ersetzt, sondern wirksam erweitert hat, ohne die anderen zu „vergraulen“. Das ist schon eine Leistung, die man erst einmal erbringen muss.

    • Stef sagt:

      Ich lese selbst sehr gerne solche Erfolgsgeschichten und werde künftig noch mehr solche Storys über bekannte Marken schreiben wenn es die Leute gern lesen.
      Wie man sieht hat Jägermeister dies vorbildlich umgesetzt die Zielgruppe zu erweitern.

  2. […] bei dessen Markteinführung erst gar nicht gedacht hat. Ein typisches Beispiel ist der gute, alte Jägermeister. Lecker war er schon immer, hatte aber lange Jahre das Image eines Altmännertrunks. Mit pfiffigem […]

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