Ist ein Blog auch ein Marketing-Instrument?

27 Mai

WebmasterfridayEin sehr interessantes Thema wird auch heute wieder beim Webmasterfriday aufgegriffen. Zuerst dachte ich es wäre nichts für diesen Blog. Zu „Groß“ für meine  Zielgruppe bzw. Kunden. Für mich auch eher nicht, da ich den Blog auch als Hauptaufgabe sehe und nicht als ein Zusatzmittel. Doch dann habe ich an meine Kunden bzw. an die Arbeitgeber meines Mannes gedacht und mir ist zu den einzelnen folgendes aufgefallen und ich hätte folgende Gedanken zu einem Blog

Arbeitgeber meines Mannes – Großhandelsbetrieb im Bereich Lebensmittel:

Hier würde sich ein Blog insbesondere dann lohnen, wenn auf aktuelle Skandale reagiert werden sollte. Wie jetzt gerade mit dem Gemüse. Auch wenn kein Gemüse vertrieben wird, Tomaten und Gurken sind fast überall drin und hier könnte man in Blogbeiträgen auf aktuelle Entwicklungen reagieren oder auch Verbraucherinformationen bereitstellen. Wie auch etwa den Schutz und Verarbeitungshinweise.

Desweiteren können in einem Blog Rezepte, Angebote etc kommuniziert werden.

Was bringt es meiner Meinung nach? Auf den ersten Blick mal wenig, denn der Betrieb beliefert den Einzelhandel und nicht den Endkunden. Wenn jedoch beim Einzelhandel viel nachgefragt wird, profitiert auch der Großhandel davon. Also eher ein verzögerter Nutzen.

Kundin aus dem Kosmetikbereich

Hier ist ein Blog eher gemischt zu sehen. Es stellt sich hier die Frage ob es gerade in einem Spezialbereich genügend Themen gibt. Wenn ja, dann ist ein Blog ideal um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und auch seine Kompetenz zu zeigen. Gerade letzteres ist ja im Internet eher schwieriger umzusetzen.

Campingplatz

Hier wäre ein Blog genial. Angefangen von aktuellen Aktionen, Wetter, Besonderheiten bis zu lustigen Gegebenheiten würde ein bestimmt lustiger und angenehmer Blog entstehen. Und wer sich sympatisch im Netz präsentiert kann sicher auch neue Kunden gewinnen.

Größeres Reisebüro und Reiseveranstalter

Auch hier wäre meines Erachtens ein Blog ein geniales Marketinginstrument. Angefangen von Urlaubsimpressionen bis zu Informationen zu Ländern. Ich denke da z.B. gerade an Ägypten und die dortige politische Entwicklung. Zudem Reisetipps und da auch Busreisen veranstaltet werden: Reiseberichte.

Fazit

Ihr seht, ein Blog kann ein tolles Marketinginstrument sein und sich positiv auf ein Geschäft auswirken. ABER es müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden:

Voraussetzungen:

Bloggen muss immer Spaß machen. Denn falls dies nicht der Fall ist, kennt man das dem Blog an und er wird nie richtig erfolgreich sein. Zudem stimmt es, was der Chef des Reisebüros sagt: WER soll es machen? Wer hat die Zeit dafür und vor allem wer hat auch die Kompetenz? Denn man muss schon sehr aufpassen, dass nicht das falsche Kommuniziert wird und wie gesagt, das schreiben muss auch Spaß machen. Dann noch das Thema Pflege, Urlaubsvertretung etc. Das ist gerade bei mittelständischen Betrieben nicht mehr so einfach. Einzelunternehmer könnten vielleicht eher selbst noch Hand anlegen, wenn ihnen die Zeit dazu bleibt. Doch auch hier ist nicht jeder zum „Schreiberling“ geboren und es werden sich sicher kaum Leser für 25 Schreiner-Blogs finden, die alle eher eintönig klingen.  Das könnte dann wohl eher nach hinten losgehen.

Meine Meinung:

Blog ja, aber nur wenn jemand im Betrieb ist, dem es auch Spaß macht und dem auch die entsprechenden Themen einfallen. Es ist nicht jeder dazu geboren über jedes Thema schreiben zu können. Aber wenn schon, dann ist ein Blog ein geniales Marketinginstrument.

6 Responses

  1. Jana sagt:

    Ähnlich sehe ich das auch und ich finde, du hast es gut erklärt. Ich würde noch einen Punkt ergänzen: Authentizität und Persönlichkeit.
    Erst letztens haben wir überlegt, warum die meisten Firmenblogs nach wenigen Monaten nicht weitergeführt werden und eher absterben. Es gibt nur wenige Firmenblogs die wirklich gut funktionieren. M.E. liegt das Geheimnis nicht unbedingt an den Themen, sondern wer dahinter steht. Welches Gesicht dem Blog verliehen wird, wie derjenige mit Lesern und potentiellen Kunden kommuniziert. Wenn der Blog gesichtslos bleibt, wird er kaum Leser an sich binden.

    • Mella sagt:

      Danke dass du das Thema auch noch mal so aufgegriffen hast. Hier wusste ich nicht, wie ich es richtig formulieren sollte.
      z.B. die vom Campingplatz würde viel lieber über gesunde Ernährung schreiben als über den Campingplatz selbst. Deshalb haben wir hier auch die Idee vom Blog wieder verworfen, da es aus genau diesem Grund nicht funktionieren wird. Das Gesicht fehlt, bzw. die Motivation dazu.
      Und Blogs leben immer von der Persönlichkeit des Bloggers

  2. AndreM sagt:

    Hallo erst mal habe das Thema beim letzten Webmasters Friday irgendwie verpasst. Wollte nur mal einen kleinen Tipp zum Kosmetik, Beauty Bereich geben. Hier sind die YouTube Gurus ziemlich weit vorne, daher könnte ich mir auch einen Blog dazu vorstellen. Hier mal ein Beispiel: http://www.youtube.de einfach MeinJadore eingeben. Mehr als 3 Mio Aufrufe.

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