Haustiere im Blog

30 Mrz

WebmasterfridayIn diesem Blog haben normalerweise Haustiere nichts zu suchen. Genauso wenig wie in Buchkritik, auch wenn da eine kleine vorwitzige Maus einiges auflockert. Doch unsere realen Haustiere werdet ihr dort nicht finden.

Warum ich das Thema hier doch anschneide? Weil dies eine Frage im Webmasterfriday ist. Zeigt her Euer Haustier.

Haustiere in privaten Blogs

Hier können sie meinetwegen auftauchen. Doch ehrlich gesagt langweilen mich Postings, in denen ein Hund oder eine Katze etwas alltägliches macht, wie etwa schlafen. Witzig hingegen sind die Beiträge, wenn die Tiere etwas lustiges oder auf den zweiten Blick witziges angestellt haben. Also eine typische Situation. Diese blogge ich oft genug selbst, denn unser Hund ist zwar hübsch, kinderlieb, friedlich und lieb – aber auch selten dämlich. Sorry Lucky, aber ich kann dich nicht schlauer machen als Du bist. In der Familie wird oft genug gelästert, dass sein Name von Lucky Luke herrührt und wir ihn nicht zu offensichtlich Rantanplan nennen wollten. (Der Name stammt vom Vorvorbesitzer. Muffy, wie er im Tierheim genannt wurde erinnert zu sehr an Muffin, auch wenn es vom Intellekt her passen würde )

Unser Kater hingegen wird selten erwähnt. Nur eine Geschichte von ihm habe ich breiter getreten, als er uns nämlich eine lebendige Maus geschenkt hat, die hinter dem 5 türigen Kleiderschrank in Deckung gegangen ist. Naja, eigentlich war es auch hier eher die Geschichte der Maus, die ich erzählt habe und unser Problem damit.

Das ist meist eigentlich schon alles und ich glaube es passt auch so ganz gut.

Haustiere im Social Media

Sind so unnötig wie ein Kropf. Was sollen die beiden da? Ach Halt, mein Sohn hat Lucky als Profilbild. Das ist mir um einiges lieber, als wenn er sich selbst nehmen würde.  Ansonsten sind beide nicht vorhanden und ehrlich – was soll das? Ich habe zu diesem Trend gar keinen Zugriff und auch irgendwie kein Verständnis.

Sind Haustiere nötig?

Die Frage, ob Haustiere überhaupt noch Sinn machen und ob uns nicht der virtuelle Umgang reicht, hat mich gelinde gesagt leicht entsetzt. Natürlich sind sie nötig. Ein Hund bringt mich jeden Tag raus und oft genug unter Menschen. Eine Katze und ein Hund bedeuten Verantwortung und einen gewissen geregelten Tagesablauf.

Aber auch als Mutter finde ich Tiere Klasse. Keiner von der Familie zeigt Verständnis, wenn mal wieder die Hormone in der Pupertät verrückt spielen. Außer dem Hund der auch dann da ist, wenn sich die Kinder selbst nicht leiden können. Keiner ist so ein geduldiger Zuhörer wie der Kater. Wenn dieser (was selten vorkommt und eigentlich verboten ist) bei den Kindern übernachtet, dann sind beide felsenfest davon überzeugt, das der Kater die ganze Nacht nur bei ihnen lag. – Mann, muss das Vieh einen Streß haben. Immer von einem Kind zum anderen wechseln und ins Ohr schnurren. Ich glaube nicht, dass dieser selbst viel schläft.  Der Hund ist ein unermüdlicher Spielkamerad, mit dem man super Ballschüsse auf ein imaginäres Tor üben kann und er bringt den Ball immer wieder. Nie haben die Kinder so viel gekichert, wenn der Hund mit Anlauf und Karacho ins Wasser springt und nach den Wellen schnappt. Und im Winter auf einer Eisdecke gelandet ist und dort seine 4 Pfoten fast nicht sortieren konnte.

Ja doch, die  Haustiere bringen sehr sehr viel und können durch virtuelle Kontakte nicht ersetzt werden.

Unsere Haustiere

Ich habe keine Skrupel und zeige meine Tiere gerne. Darf ich vorstellen:

Unser Kater Oskar. Findelkatze auf verlassener Landstraße, war damals so groß wie mein Handteller. Heute 10 Jahre alt, Freigänger und stattlicher Kater mit knapp 5 Kilo und ziemlich groß dafür. Der Tierarzt ist von seiner Schönheit immer sehr begeistert, wir auch.

Sehr problemlos im Umgang.

 

 

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Hund Lucky

So wie er schaut, so schlau ist er auch. Ein spanischer Wasserhund-Mix aus Spanien. Hatte anscheinend erst eine Familie, landetet dann im Tierheim, von wo wir ihn bekommen haben. Offiziell ist er 10 Jahre, doch er ist wohl älter, denn geistig und körperlich baut er nun total ab. Lebensfreude ist ungebrochen und mit ihm kann man jede Menge Spaß haben.

Im Winter trägt er ein Langhaarkleid, im Sommer geht er lieber kurzgeschoren, da seine Haare zu sehr verfilzen. Dafür haart er nicht.

Wie gesagt ist er nicht besonders schlau und mag auch kaum ein Hundefutter. Dafür liebt er Gemüse. Vorzugsweise das, was die Kinder nicht mögen, also Spinat, Weißkraut und noch viel mehr, aber auch Gurken, Tomaten und Kartoffeln. Für letztere lässt er sogar eine Wurst liegen.

 

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3 Responses

  1. Sabienes sagt:

    Unser Lucky war ja ein Welli, aber euer Lucky ist ja auch ein komplett süßer!
    Ich finde nach wie vor, dass dies ein schöner Tiername ist- wenn er denn zum Tier passt.

    Im Moment sind wir haustierlos, weil ich keinen Wellensittich mehr in Einzelhaltung haben möchte, 2 aber unpraktisch (und laut!) sind.
    Leider haben wir einen Tierhaarallergiker im Haus wohnen, somit ist im Moment die Haustierfrage etwas schwierig.
    Sollte er jemals das Hotel Mama verlassen, werden wir neu überlegen.
    LG
    Sabienes

    • Mella sagt:

      Ja, er ist total süß. Kann schon verstehen, dass man mit Tierhaarallergiker vorsichtig sein muss. Allerdings gibt es sogar Hunde, die haben so ein spezielles Fell, dass sie für Allergiker geeignet sind. Das sind Hütehunde, die die Schafe nicht erschrecken sollten und deshalb entsprechend gezüchtet wurden.
      Sehen selbst fast aus wie ein Schaf. Und dann gibt es eben auch Hunde, die nicht haaren, wie Pudel oder eben auch unser Lucky.

  2. Susanne K. sagt:

    Wir haben selber keine Haustiere – na ja, wäre ja für das Tier auch doof, weil wir den ganzen Tag in der Arbeit sind und dann Abends kaum da (wg Sport und ähnlichen).
    Früher hatte ich mal Mäuse (sind aber für geruchsempfindliche Menschen nicht so das wahre *g*)
    Grüßle Susanne

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