Die schwierigste Seite im Blog

27 Apr

WebmasterfridayBeim heutigen Webmasterfriday geht es um eine Seite, die jeder Blogbetreiber haben sollte. Um die „ABOUT ME“ Seite. Oder besser gesagt: Über mich

Was macht eine gute About Me Seite aus?

Meine Wünsche an eine About-Me Seite

Diese Seite sollte mir einen Überblick verschaffen. Über den Menschen dahinter und über den Blog. Was sind die Kenntnisse dieses Menschen. Wer ist er/sie/es? Ein wenig Privates macht den Menschen dahinter sympatischer, doch gerade wenn Jemand über technische Fragen schreibt, möchte ich auch wissen, woher er das Wissen bezieht. Praxiserfahrung oder nur Theorie. Wobei mir Praxiserfahrung immer lieber ist und irgendwelche akademische Titel mich eher abschrecken. Ich bin das als Mutter „Erziehungsratgeber“ geschädigt.

Und beim Blog interessiert mich als eventueller potentieller Werbetreibender natürlich auch ein paar Zahlen und die Motivation, die dahinter steht.

Die Realität

Den Meisten von uns wird es so gehen wie mir – es ist die schwierigste Seite im Blog. Was soll man über sich schon schreiben. Was ist interessant?

Und genauso sehen auch die Seiten alle aus. Manche nutzen einen schon fast standardisierten Fragebogen, in dem sie die wichtigsten Dinge über sich verraten. Andere versuchen es „frei Schnauze“ und wieder andere zählen nur ihre Erfolge auf.

Eines haben aber die meisten About-Me Seiten gemeinsam – sie sind sterbenslangweilig. Meist nach Schema F und obwohl Individuen dahinter stehen, irgendwie alle gleich. Ausnahmen bestätigen die Regel und werden meist von sehr kreativen Menschen ins Netz gestellt, wobei auch deren Webseite meist auch sonst einzigartig ist.

Meine Seite

Jetzt habe ich so schön Kritik geübt und na – wart ihr schon auf meiner Seite? – Ja ich bin kein bisschen besser. Nein überhaupt nicht. Beim Schreiben fällt mir auf, dass ich im privaten Blog unbedingt unser Alter anpassen muss und hier bin ich zwar was mich betrifft relativ zufrieden (kein Wunder haben wir erst überarbeitet), doch meine Mitautoren sind auch schon so gut wie nicht mehr aktiv. Und in meinem Bücherblog habe ich mich gleich auf 4 Zeilen beschränkt.

Auch nicht das wahre. Aber da dort noch die „Hier werben“ Seite fehlt, bin ich am überlegen, ob ich diese beiden Seiten nicht kombiniere. Denn es ist wirklich schwer über sich genau zu schreiben. Hier ging es ja noch, denn ich konnte ausführen, wie ich zu meinem Wissen gekommen bin. Zumindest den Punkt habe ich erfüllt, wenn auch nur teilweise. Könnte ja Beispielprojekte anbieten. Da diese Seite hier aber nicht der Akquise dient – nicht so wichtig.  Doch beim Buchblog, was soll ich da schreiben. „In der ersten Klasse habe ich das Lesen gelernt und seitdem sind Bücher meine Begleiter“ HAHA, wieder Schema F…

Und wen interessiert`s überhaupt?

Erstaunlich viele. Wirklich schaut mal Eure Statistiken an. Gerade in meinem privaten Blog steht die Über mich Seite regelmäßig recht weit oben. Die Frage für uns lautet doch eher, nicht wen interessiert es, sonder was interessiert die Leute, die diese Seiten aufrufen.

Und dann kommen wir zur wichtigsten Frage – haben wir genau diese Informationen bereit gestellt?

Gute Frage, oder? Doch wie kommen wir zu dem Wissen, was die Leute interessiert?  Tut mir leid, genau darauf habe ich keine Antwort. Aber ich glaube ich werde genau diese Frage mal auf  den Blogs selbst stellen, wo ich mich besonders schwer tue. Denn warum nicht mal direkt fragen?

10 Responses

  1. […] “Über mich” ist von Beginn an auch ein Bestandteil von Nicht spurlos. Während dort anfangs relativ wenig Inhalt zu finden war ist es inzwischen umfangreicher geworden. Doch ungeachtet dessen sprechen die Statistiken eine deutliche Sprache. Meine “Über mich” wird übers Jahr betrachtet nicht so oft gelesen, dass man dies als besonders bemerkenswert erachten müsste. In 2011 wurde sie 312 mal bei einer Absprungrate von 83% aufgerufen. Einen Maßstab wird es hier wohl nicht geben, andere Blogger haben den Eindruck, dass ihre About-Seite erstaunlich oft gelesen wird. […]

  2. Susanne K. sagt:

    ich gestehe offen – die „Über mich“-Seiten lese ich kaum und kann auch gar nicht behaupten zu wissen wie viele dieser Seiten sind – aber meistens lese ich lieber die Beiträge, ich glaube, da erfährt man auch viel über den Schreiber auf so einem Blog – meistens mehr, als über so eine „Über mich“-Seite

  3. Mel sagt:

    Mich interessiert die „Über mich“ Seite erst dann, wenn mich ein log neugierig gemacht hat. Somit schaue ich schon hin und wieder, wer sich hinter dem ganzen Verbirgt.

    LG Mel

  4. Veronika sagt:

    Ich gestehe auch noch eine eine „About me“ Seite gelesen zu haben, deshalb las ich den Artikel hier dazu :) Wenn du sagst das die meisten dort eh vorgefertigte Fragen verwenden habe ich bisher auch nichts verpasst. Mich interessieren bei Blogs die Artikel und ob die Schreiber mit meinen Gedanken übereinstimmen oder nicht. Dein Blog hier ist total super und hat ein sehr stylisches Layout! LG Vroni.

    • Mella sagt:

      Manche geben sich richtig Mühe damit, doch manche eben gar nicht. Deshalb bin ich auch immer noch am überlegen, wie oder was, denn die vorgefertigten Dinge mag ich auch nicht.

      Danke für das Lob! :-)

  5. Ich stöber gerne in den „Über Mich“-Seiten. Finde es furchtbar interessant, wer sich hinter dem Geschrieben versteckt.
    Finde es aber auch nicht schlimm, wenn diese Seite fehlt – solange die Blogbeiträge gut sind. :)

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