Das leidige Thema Buchhaltung

03 Feb

WebmasterfridayEgal ob man nun schon richtig Geld mit den eigenen Taten im Internet verdient oder ob man nur die Ausgaben den Einnahmen gegenüber setzen möchte. Eine gewisse Ordnung in Buchhaltungsdingen ist unerlässlich.

Deshalb ist da Thema vom heutigen Webmasterfriday sicherlich nicht schön, aber sinnvoll:

Wie macht ihr Eure Steuererklärung/Buchhaltung?

Nun – wir haben hier 2 Varianten.

Der Steuerberater

Mein Mann trägt alles schön geordnet zum Steuerberater. Dies hat unter anderem den Hintergrund, dass er umsatzsteuerpflichtig ist und auch Einnahmen und Ausgaben im Ausland hat. Von Amerika bis zur Türkei waren schon einige Länder im  Angebot. Dann noch das Chaos mit UID im Ausland, UID und Privatperson – kombiniert mit Ausland und und und. Teilweise kommen die Rechnungen aus Amerika in Dollar, werden aber in Deutschland in Euro ausgezahlt. Hier hat selbst unser Steuerberater erst mal lesen, lernen und üben müssen. Und ja, das Geld ist dort sicher gut angelegt, bevor wir irgendein Chaos aus Unwissenheit veranstalten.

Kleinunternehmer

Bei mir hingegen sieht es einfach aus. Als Kleinunternehmer reicht eine Gewinn- und Verlust-Rechnung. Also einfach alle Einnahmen auf der einen Seite und alle Ausgaben auf der anderen Seite.

Komplizierte Dinge wie Abschreibung etc. darauf verzichten wir bei mir größtenteils, vor allem, weil ich keine hochwertigen Anschaffungen habe.

Ordnung ist in der Buchhaltung alles.

Diese Lektion habe ich gelernt, als ich mal die Buchhaltung von jemand anderen auf Vordermann bringen durfte. Das war eine absolut schreckliche Arbeit – deshalb bin ich in dieser Hinsicht recht ordentlich:

Arbeitsweise mit eigenen Geschäftskonto

  • während des laufenden Monats werden alle Belege sofort ausgedruckt und gesammelt (eigenes Fach)
  • am 1. des folgenden Monats werden die Bankauszüge geholt
  • zeitnah wird nun zu jedem Bankauszug die passenden Belege zugefügt. Nicht vorhandene Belege besorgen. Wenn dies dauert, diesen Bankbeleg markieren (Klebezettel, Büroklammer etc).
  • vorne noch alle Barzahlungsbelege
  • nachgeforderte Belege zufügen

Dann landet dieser Ordner bei unserem Steuerberater.  Wer hier eine Software benutzt, kann nun die ganzen Daten selbst erfassen.

Arbeitsweise ohne eigenen Geschäftskonto

Tja, bei mir ist es ein wenig komplizierter, da ich selbst kein eigenes Geschäftskonto unterhalte. Deshalb darf ich während des Monats nicht nur einfach sammeln, sondern muss gleich immer Ordnung halten. Allerdings habe ich ja auch nicht die Masse.

Einerseits versuche ich Ordnung nach den Monaten zu halten, und in den Monaten selbst die Einnahmen und Ausgaben strikt zu trennen. Desweiteren muss ich natürlich auch den Kleinkram beachten. Für mich privat führe ich die Einnahmen extra auf, vor allem bei Dingen, wo die Auszahlungsgrenze noch nicht erreicht. ist.

Wie ist es bei Euch? Tipps und Tricks auf Lager?

 

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8 Responses

  1. Iris sagt:

    Hallo Mella,

    du machst das ja ganz vorbildlich. Ich habe mal einige Zeit im Steuerbüro gejobt und dort war meine Aufgabe eigentlich das Eingeben der Werte von Kleinunternehmen anhand von Kontoauszügen und Belegen. Eigentlich keikn Ding und da ich ein Papierkrammensch bin, hat mir das auch Spaß gemacht. Bis es aber bei manchen Mandanten zum Eingeben kam, verging oft viel Arbeitszeit, weil die Leute einfach nicht in der Lage waren, ihren Kram übersichtlich aufzubewahren. Ich erinnere mich da an so manche Plastiktüte voller Papier oder entsprechende Schuhkartons. Da ging dann die Sucherei los und zum Glück liegt mir sowas. Natürlich gab es auch sehr ordentliche Leute, die alles perfekt vorbereitet haben, was doch eigentlich so einfach ist. Ich behaupte mal: Jeden Tag 10 Min. Buchhaltung, also zuordnen und abheften eintrudelnder Belege, reichen da völlig aus. Ist doch eigentlich kein Ding und erspart am Ende Zeit und Ärger. Bei mir privat läuft es genauso.

    • Mella sagt:

      Hehe, Danke. Aber wie gesagt, die Lektion habe ich gelernt, als ich 2 Jahre nachsortieren musste und das war eine echt bescheuerte Arbeit, die ich nie wieder machen möchte, deswegen halte ich gleich Ordnung.

  2. Sabienes sagt:

    Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ;-)
    Ich hätte in diesem Fall noch eine EXCEL-Liste und ein Bankkonto – zwengs der Übersicht!
    LG
    Sabiene

    • Mella sagt:

      Wenn Du ein eigenes Bankkonto fürs geschäftliche hast – super. Exel habe ich ehrlich nie gelernt, aber das Thema steht demnächst an, da mein Sohnemann sein Wissen bald an mich weitergibt :-)

  3. Sluter sagt:

    Hallo,

    klasse geschrieben. Ein paar Fragen hättich da noch:
    – geht das nciht auch alles Papierlos?
    – will das Finanzamt das nicht alles auch elektronisch haben? (macht das der Steuerberater?)

    LG
    Andreas

    • Mella sagt:

      Theoretisch schon, doch traue ich Beamten nie und ich weiß auch nie ob die elektronischen Daten wirklich die Zeit überdauern, in denen sie aufgehoben werden müssen. Deshalb habe ich auch immer Papierkram rumliegen. Sicher ist sicher. Nicht, dass ich mal 5 Jahre später ausdrucken muss…. *urgs*

    • Mella sagt:

      Ach ja, bei uns schickt der Steuerberater die Umsatzsteuermeldungen (elektronisch), kannst Du aber theoretisch auch selbst machen.

  4. Susanne K. sagt:

    Interessanter Artikel! – Aber ich weiß schon, dass mich sowas total nerven würde – deswegen macht dass bei uns mein Mann, da er von Beruf(ung) Buchalter ist – tut er sich da viel leichter – irgendwie scheut mich daher der Gedanke Selbständig und GEld zu verdienen sehr – jetzt habe ich noch die Buchhaltung in meiner Arbeit – da müssen die sich damit rumschlagen :whistle:

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