Autoaufkleber – eine sichtbare Idee

14 Mrz

Zuletzt hat mich ein alter VW-Bus überholt. Ich war übrigens Fußgänger, nur so zur Info. Doch ist der Bus nicht nur aufgrund seines Alters besonders aufgefallen, sondern vielmehr durch seine vielen Aufkleber. Wahnsinn, wo der schon überall gewesen sein soll. Dadurch dass er vor der Ampel warten musste, konnte ich einen genaueren Blick darauf werfen.

Doch gleichzeitig habe ich mich auch gefragt, aus welchen Motiven heraus, sich die Besitzer das Gefährt so zugekleistert haben. Es war zwar sehr interessant, aber nur bedingt schön.

Motive warum Autofahrer Aufkleber anbringen

  • Identifikation – könnte ein Motiv sein. Ich identifiziere mich mit der Firma. Wie zum Beispiel mit den Autofähren oder dem schönen Campingplatz, auf dem der Autofahrer einen schönen Urlaub genossen hat.  Auch Atomkraftgegner identifizieren sich mit ihrem Ziel
  • Mode – könnt ihr Euch noch an die Kenwood-Aufkleber in den 90ern erinnern? Das war nicht nur Identifikation, sondern auch ganz viel Mode dabei. Nur ein Auto mit so einem Monsteraufkleber war in. Danach kam dann gleich „Baby an Board“. Könnte vielleicht sogar die gleiche Generation gewesen sein 
  • Gewinnspiel – der eine oder andere Radiosender hatte mal ein Gewinnspiel, wenn man mit einem Aufkleber des Senders gesehen wurde… Oh Mann, fast jedes zweite Auto war damit dann behaftet.
  • Geld – Ganz normales Sponsoring des Fahrzeuges. Sieht man allerdings hauptsächlich bei Fahrzeugen gemeinnütziger Organisationen.
  • Werbung – für die eigene Firma. Klar auch ein wichtiges und sinnvolles Motiv. Vielleicht auch auf Fahrzeugen von Mitarbeitern? Auch sehr beliebt von Autohäusern, die gleich noch ihren Namen auf dem Auto verewigen.
  • Zierde – ja das soll es auch geben. Allerdings noch recht selten und meiner Meinung nach sogar eine Marktlücke. Es gibt bemalte Tankdeckel zu kaufen, aber nur den kompletten Tankdeckel. Wenn es das Motiv als Aufkleber geben würde, könnte man diese vielleicht verkaufen????? Jetzt müsste man nur noch malen können 
  • Lustig, Schön, was Besonderes – es waren mal lustige Sprüche in. Wie etwa „bis das der Tüv uns scheidet“ oder oder oder. Auch beliebt Tatzen. Diese Aufkleber wurden aus Spaß genutzt um vor allem die älteren Mobile ein wenig aufzuhübschen.

Was macht ein guter Aufkleber aus?

Ganz wichtig ist natürlich erst mal die Farbgestaltung. Ein weißer Aufkleber auf einem weißen oder silbernen Auto ist nichts, genauso wie ein schwarzer Aufkleber auf einem schwarzen oder dunklen Auto. Also entweder bietet man gleich eine helle und eine dunkle Variante an. Oder man gestaltet einen Hintergrund.

Auch muss der Aufkleber einfach zum Anbringen sein. Keiner hat Lust einzelne Buchstaben aufzukleben und viele werden fluchend vor dem Auto stehen, wenn ein großes Stück Blasen wirft. Also Anleitung ist dann mindestens Pflicht.

Desweiteren muss der Aufkleber eine gute Qualität haben. Wasserfest heißt noch lange nicht Wetterfest. Ein Aufkleber kommt je nach Stelle mit Dreck, Salz, Waschstraße, Regen und direkter Sonneneinstrahlung in Berührung. Ich finde nichts ist peinlicher als ein nur noch zur Hälfte lesbarer Aufkleber. Und man muss immer daran denken, dass im Idealfall der Aufkleber mindestens etwa 10 Jahre halten muss. Nämlich so lange könnte auch das Auto halten. Bei der Aufkleber-Druckerei.info bekommt man hierzu echt gute Infos und kann sich gleich Aufkleber drucken lassen.

Er sollte auch nicht zu groß sein. Ich habe einen Aufkleber mit meiner Domain bekommen. Auf dem Passat war die Größe kein Problem. Doch auf dem Polo habe ich verzweifelt gesucht. Entweder war das Kofferraumschloß im Weg oder es war der hintere Scheibenwischer oder das Kennzeichen. Er klebt nun auf der Seite.

Der Aufkleber muss auch gut leserlich sein. Zumindest so, dass man ihn auch mit dem eingehaltenen Sicherheitsabstand lesen kann. Zumindest den wichtigsten Part. Besser alles. Denn was bringt es Euch, wenn ihr Werbung fahrt und der Interessent kann nichts lesen. – Richtig nichts und es ist rausgeschmissenes Geld. Man kann auch nicht erwarten, dass immer direkt zum parkenden Auto gegangen wird – oft müsste man dazu eine Straße überqueren – und schon ist das Interesse verflogen.

Ein aussagekräftiger Aufkleber sollte wohl klar sein, doch muss ich ihn noch erwähnen, denn in unserer Nachbarschaft steht ein Auto, welches mindestens 20 Aufkleber drauf hat. Immer den gleichen. Immer die gleichen 3 Buchstaben auf roten Grund. – Ich weiß bis heute nicht, was sie bedeuten, und ich kann sie mir nicht merken. ABC? GFK? Oder sonst wie. Keine Ahnung. Ein Text ist sicher einprägsammer. So sollte hier eine kleine Eselsbrücke gebaut werden. Wie etwa GTA =Ganz Tolle Autos. Dann wüsste ich gleich – aha irgendwas mit Auto und ich kann mir die drei Buchstaben viel besser merken.

Immer den Aufkleber aus Sicht eines Firmenfremden bewerten und auch von der Ferne betrachten. Macht doch mal einfach ein Papiermuster, klebt es mit Tesa ans Auto und schaut es Euch doch mal an.

Wer braucht Aufkleber?

Viele, vor allem diejenigen, die Kunden haben. Dazu gehören auch Blogger. Denn Eure Kunden sind Eure Leser und es schadet auch nicht ein paar Leser mehr zu bekommen. Okay, bei privaten Blogs überlegt man es sich schon, ob man diese zuhause spazieren fährt, doch es gibt ja auch Buchblogs, Handarbeitblogs und noch viele mehr. Vereine können Aufkleber übrigens auch gut brauchen und jeder der etwas zu sagen hat. Wie etwa auch Gegner von Atomanlagen und und und.

Aufkleber herstellen lassen

Aufkleber sind gar nicht so schwierig zu besorgen. Man braucht nur ein gutes vernünftiges Motiv und dann einen guten Hersteller. Denn sobald man sein Design fertig hat (zum Beispiel über Photoshop) schickt man es an die Druckerei und einige Tage später hat man dann seinen Aufkleber in den Händen. Übrigens – Aufkleber müssen nicht immer eckig sein..  Meine Aufkleber habe ich zuletzt von Care-print.at drucken lassen, die natürlich auch zu mir nach Deutschland geliefert haben und ich war sehr zufrieden.

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4 Responses

  1. Iris sagt:

    Früher hätte ich auch gerne mal den ein oder anderen Aufkleber, v.a. als Urlaubserinnerung , aufs Auto geklebt. Da gab es aber immer ein striktes NEIN von meinem Ex. Argument: Lackschäden, Wertverlust. Jetzt finde ich das selbst nicht mehr so toll, würde nur noch was an die Scheibe kleben.

    Lustig finde ich es immer, wenn die Schulabgänger im Sommer mit dem Aufkleber „ABI 12“ rumfahren werden. Da frag ich mich dann immer, ob die alle zum Abi ein Auto bekommen haben. Passend dazu gibt es dann auch Leute, die einen nagelneuen Aufkleber mit z.B. „Abi 72“ spazierenfahren. Entsprechende Dinge gibt es ja auch für den Familienstand: „Opa 11“ oder so. Bei anderen finde ich das lustig, würde es selbst aber nicht machen.

    LG

    • Mella sagt:

      Ich glaube heute würde ich wenn dann nur einen Camper damit bekleben, aber nicht unser Privatauto. Dafür fahren wir eine Domain von uns spazieren.
      Bald bekommen wir ja ein neues Auto und dann muss ich genau überlegen was zu tun ist. Auch kommt es auf die Farbe an. Ein goldenes Auto kann mit Aufklebern nur schöner werden ;-)

  2. Iris sagt:

    Also so ein Aufkleber für die Domain ist ja auch was anderes als das, wovon ich schrieb. Der ist doch dann auch bestimmt professionell angebracht und nicht mal eben so laienhaft rangepappt.

  3. Lilly sagt:

    Also Aufkleber nutze ich nicht mehr weiter. Zu Schulzeiten allerdings schon.
    Jetzt finde ich Aufkleber, besonders an Autos nur gut wenn sie etwas Witziges vermitteln.

    Passend zum Thema Abi: ich hab mal einen Ferrari gesehen der einen Heckaufkleber mit der Aufschrift „Hauptschule 1979“ hatte :-)

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