Apps, Fanpages und mehr

14 Nov

Ich verstehe es nicht. Braucht wirklich jedes Geschäft, jeder Blog eine Fanpage in Facebook oder sogar noch eine eigene App? Wenn ich der eingehenden Werbung glauben darf ja. Doch ehrlich, was bringt es?

Ich gehe ja auch immer von der Frage aus, ob ich selbst so etwas nutzen würde. Meist lautet die Antwort hier nein, aber das hat nicht viel zu sagen, denn ich nutze nur sehr wenige Apps oder Fanseiten. Hier bin ich wohl anders.

Doch ich frage mich auch immer – wo liegt hier der Mehrwert? Es wäre schön, wenn diese Frage in den Kommentaren beantwortet werden würde.

Jetzt gehe ich nochmal von mir aus. Ich habe mehr oder weniger 3 Blogs.

  • Einen privaten Blog – hier habe ich eine Facebook Fanpage (aus Neugier vor kurzem eingerichtet). Mehrwert oder was jetzt da genau abläuft oder ablaufen soll – weiß ich noch nicht so ganz genau – im Moment kommt nur der Feed dort an. Vielleicht werde ich dort auch immer wieder mal was zum Thema schreiben oder kurze Infos hinterlassen, für die sich kein Blogbeitrag lohnt.
  • den Blog hier – Nachsitzen.org – weder Fanpage noch App. Vielleicht werde ich eine Fanpage einrichten, wenn ich mehr Erfahrungen beim Privatblog gesammelt habe und auch vielleicht von Euch den Mehrwert erfahren habe. Wünsche beuge ich mich natülich auch  8)
  • einen Kochblog. Okay, er gehört Torben. Hier könnte ich mir den Sinn einer Fanpage und sogar den Sinn einer App vorstellen. Wichtig wäre hier allerdings, dass er mehr und regelmäßiger bloggen würde. Dann ja. Denn Rezepte sucht man ja nicht nur am eigenen Computer.
Aber ansonsten? Gut Geschäfte, Dienstleister und Co profitieren schon davon, wenn sie in Facebook auf ihre Kundschaft stossen. Doch nicht immer ist dies auch dort sinnvoll. Ich stelle mir gerade ein Baugeschäft oder Restaurant vor. Hier ist doch ein persönlicher und naher Kontakt viel sinnvoller. Denn man darf ja auch nie vergessen, dass Facebook international ist und man ja nicht nur die Personen in der näheren Umgebung erreicht, sondern auch von viel weiter her. Und was wollen die dann mit meinem Angebot. Wäre es nicht viel sinnvoller hier nicht lieber eine vernünftige Webseite einzurichten, die ich dann auch auf den Ort optimieren kann. Und auch bei Google-Places eintrage? Erreiche ich hier so nicht eher meine Kunden?
Schwierig ich weiß, und vielleicht liegt es auch daran, dass eine Facebookseite viel leichter erstellt ist, als eine eigene Webseite. Und dass oft das Argument kommt, die Kunden wären im Facebook. Doch die Kunden sind auch im Internet und dass es dort mehr Konkurrenz gäbe als in Facebook stimmt auch nicht mehr. Man hat aber außerhalb sicher mehr Möglichkeiten Einfluss zu nehmen.
Wie seht Ihr das? Braucht jeder eine eigene App oder Fanpage. Würdet ihr es nutzen? Oder besser gefragt, was erwartet ihr Euch von einer App oder Fanpage, damit ihr sie nutzen würdet?
Fragen über Fragen – ich freue mich auf Eure Kommentare!

 

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6 Responses

  1. Susanne K. sagt:

    Hallo Mella,
    Ich denke, wie du schon angedeutet hast, braucht wirklich nicht jeder eine Fanpage! – Der Baubetrieb vor Ort braucht diese ganz sicher nicht. Denn was nutzt es mir, wenn ich in Bayern sitze und in Hamburg scheint der(!) Heinzungsbauer zu sitzen, der, den jeder sofort nehmen würde. Preiswert, freundlich und nah? – Tja und daran scheitert es.

    Z.B. ein Restaurant – da könnte ich mir schon mehr Sinn drunter vorstellen. Wenn ich mal in z.B. Hamburg bin, kann ich dieses Restaurant auch besuchen.

    Die meisten Internetblogs haben da auch die Möglichkeit Reaktionen über die Kommentare zu bekommen.

    Doch inwieweit trauen sich die meisten auch einen Kommentar zu hinterlassen? Diejenigen würden vielleicht eher eine weniger öffentliche Fanpage nutzen – könnte ich mir vorstellen.

    Ich habe auch zwei Blogs am laufen. Einer ist ein – ja man kann schon sagen ein privater Blog, indem ich über mich und mein Leben schreibe – da tun sich anscheinend die Leute leichter Kommentare oder Reaktionen zu zeigen. Auch wenn dieser Blog noch nicht mal ein Jahr ist, habe ich schon fast viermal soviel Kommentare als mein anderer Blog. Der zum einem ca 1 1 /2 Jahr länger läuft. Aber dort veröffentlich ich eher Geschichten. Ich habe auch selber einige Geschichtschreiber im Internet besucht, doch hinterlasse ich da auch selber weniger Kommentare als in anderen eher typischen Blogs.
    Da denke ich, könnte ich mir so was wie eine Fanpage recht gut vorstellen. Vor allem, dort finde ich „gleichgesinnte“. Vielleicht probiere ich es mal aus (Danke an Mella an dieser Stelle für die Anregung :lol: )

    Doch letztenendes muss jeder selber für sich entscheiden, ob er eine Fanpage braucht und will. Denn einfach so laufen wird diese auch nicht. Zumindest würde ich sie nicht so einfach laufen lassen wollen – also auch wieder Zeit investieren sie zu pflegen.
    :P (kann ja nicht sein, dass andere ihre Meinung sagen und ich den Mund halte hihi)

    So lange Rede kurzer Sinn: eine Fanpage macht in meinen Augen nicht immer Sinn! Wichtig ist, zu wissen was man denn damit erreichen möchte.
    Grüßle Susanne

  2. Sascha sagt:

    Aus Blogger-Sicht macht die Fanpage -zumindest bei mir- durchaus Sinn. Früher habe ich neue Blog-Artikel auf meinem privaten Profil „promoted“, durch die Fanpage kann ich inzwischen viel besser zwischen privaten bzw. persönlichen Inhalten auf der einen Seite und Blog-Inhalten auf der anderen Seite trennen. Das empfinde ich persönlich als vorteilhaft.

    Das bedingt allerdings auch andersherum, dass auf meiner Fanpage fast nur Hinweise zu meinen neuen Blogartikeln erscheinen, da ich für den „anderen Kram“ mein Privat-Profil habe. Stellt sich die Frage, ob das sinnvoll ist. Die Frage habe ich mir anfangs auch gestellt und es dann einfach mal ausprobiert. Und das Ergebnis war sehr überraschend, denn laut Statistik ist Facebook nach Google der größte Traffic-Bringer für meinen Blog. Es scheint halt noch immer genug Leute zu geben, die mit RSS-Feeds nichts anfangen können und die auch keinen Newsletter bestellen wollen. Die abonnieren sich meinen Blog dann einfach bei FB und bekommen so die Hinweise auf meine neuesten Artikel auf ihre Streams geliefert. Wie gesagt, funktioniert bei mir wunderbar und lohnt sich auch, wenn ich der Besucherherkunfts-Statistik glauben darf.

    • Mella sagt:

      Gerade das probiere ich ja auch aus und ich lasse mich auch gerne von den Ergebnissen überzeugen. Aber gerade das Problem, dass normal alles im Privatbereich landet und nichts auf der Fanpage ist schon irgendwie gefährlich….

  3. Roman sagt:

    Für mich immer noch die besten und sinnvollsten (und von mir auch am meisten genützt) Fanpages haben Lokale und Discos. Es ist toll wenn man immer ein paar Tage vorm Wochenende informiert wird, welche Special Events wo sind. Das Ganze kombiniert mit Veranstaltungseinladungen und schon weis man ungefähr was Freunde machen.

    Natürlich gibt es hier auch das Problem, dass manche einfach viel zu viel schreiben bzw. spamen. Aber Social Media versteht nunmal nicht jeder. :D

    • Mella sagt:

      Hi Roman, gerade für Diskos und Veranstaltungen macht so eine Fanpage echt Sinn, aber wie Du auch sagst, muss hier auch der goldene Mittelweg gefunden werden zwischen Info und Spam.

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